Urlaub in Deutschland

Bevor Urlauber in einen fremden Kulturkreis reisen, machen sie sich üblicherweise davor erst einmal schlau, welche Benimmregeln und Konventionen am Urlaubsort gelten und auf was man besonders achten soll. Darf man sich nun in der Öffentlichkeit die Nase putzen, wie sieht eine korrekte Begrüßung aus, welche Themen sind in einem Land tabu?

So und so nicht sollte man den Deutschen begegnen

Dass es Knigge-Ratgeber für asiatische oder afrikanische Länder gibt, ist für uns Deutsche selbstverständlich. Das Gleiche aber gibt es natürlich auch für Deutschland. Im „Deutschland-Knigge“ hat der Reisebuchverlag Lonely Planet die wichtigsten Do’s und Dont’s für einen Besuch in Deutschland aufgelistet.

Die Tipps und Regelhinweise sollen Deutschland-Reisende fit machen für den Umgang mit den „Einheimischen“. Für Deutsche ist dieser Ratgeber an einigen Stellen aufschlussreich und amüsant – auf den zweiten Blick aber an einigen Stellen auch sehr treffend.

Wussten Sie, dass wir Deutschen Smalltalk nicht mögen, unsere Radfahrer gefährlich werden können und öffentliche Trunkenheit bei uns verabscheut wird? Wir geben eine kleine Übersicht.

Darauf sollte man in Deutschland achten…

  • Diskutieren erwünscht
    Ernsthafte Diskussionen in der Öffentlichkeit sind in Deutschland erlaubt. Die Deutschen mögen es, über Politik und Philosophie zu reden. Smalltalk oder Geplauder schätzen sie dagegen nicht so sehr.
  • Immer schön formal bleiben
    Sprechen Sie Fremde mit dem formalen „Sie“ an. Ihr Gegenüber wird Sie dann schon wissen lassen, wenn Sie „Du“ sagen dürfen.
  • Händeschütteln
    Wenn man jemandem vorgestellt wird, sollte man ihm die Hand zur Begrüßung reichen – es nicht zu tun, wäre unhöflich.
  • Auf zum Geldautomaten
    Bargeld regiert in Deutschland. In vielen Restaurants kann man nicht mit Kreditkarte zahlen.
  • Vorstellen
    Am Anfang eines jeden Telefongesprächs sollte man seinen Namen nennen – auch wenn darauf die Frage „Sprechen Sie Englisch?“ folgt.
  • Und Prost
    Bevor man den ersten Schluck Bier nimmt, sollte man „Prosit“ sagen und dem Gegenüber dabei in die Augen schauen.

Das sollte man in Deutschland lassen…

  • Achtung Radfahrer
    Gehen Sie als Fußgänger nicht auf den rot markierten Radwegen. Man könnte Sie anfahren oder anschreien.
  • Alkohol
    Betrinken Sie sich nicht bis zur Peinlichkeit. Auch wenn das Bier gut fließt, öffentliche Trunkenheit ist hier verpönt.
  • Überqueren nach Maß
    Gehen Sie nicht unachtsam über eine Straße. Kein Einheimischer tut das. Sie könnten eine Strafe bekommen.
  • Guten Appetit
    Man sollte nicht mit dem Essen anfangen, bevor der Gastgeber „Guten Appetit“ gesagt hat.
  • Immer pünktlich sein
    Kommen Sie nicht zu spät – jeder andere wird pünktlich sein.
  • Blumen-Gruß
    Schicken Sie einem deutschen Freund niemals Lilien. Auch Nelken sind Trauer-Symbole.

Quelle: http://www.mz-web.de/5142716 ©2017

Der erste Eindruck zählt

Das Auftreten, der Habitus und eine natürliche Souveränität sind für die Karriere wichtiger als alle Zeugnisse – so das überraschende Ergebnis einer Studie der Universität Darmstadt.

Kinder aus „gutem“ Elternhaus haben es leichter. Von klein auf an die richtigen Umgangsformen gewöhnt, gelingt ihnen mit größerer Selbstverständlichkeit, was andere sich mühsam im Erwachsenenalter antrainieren.

Die Benimmregeln sind ein Spiegel der Zeit. Militärischer Drill, steifes Gehabe sind heute zum Glück nicht mehr gefragt. Wer seinem Gesprächspartner das Wort abschneidet, sich bei Tisch schlecht benimmt oder unpassend gekleidet ist, hat es jedoch auf dem Weg nach oben schwer. Denn egal, ob Treffen mit dem Chef, Kunden oder Kollegen – nach wie vor ist es der erste Eindruck, der zählt und sich im Nachhinein kaum revidieren lässt. Innerhalb von drei Sekunden entscheidet sich, ob andere mit Sympathie oder Antipathie reagieren.

Höflichkeit, Rücksichtnahme und Persönlichkeit heißen die Zauberworte für gute Umgangsformen. Um im Berufsleben zu punkten, sollte man sich auf jedem Parkett sicher bewegen, mit unvorhersehbaren Situationen und allen Gesellschaftskreisen zurechtkommen. Erst wer die Etikette genau kennt, kann damit jonglieren, ohne ins Fettnäpfchen zu tappen – darin sind sich Benimm-Experten einig.

 

 Quelle. FOCUS Money

Smalltalk

„Es ist wirklich eine hohe Kunst, ein Gespräch zu eröffnen und damit das Ping-Pong-Spiel Kommunikation zu starten. Es kann immer mal passieren, dass Sie bei einer Party neben dem langweiligsten Tischnachbarn sitzen, jemand, bei dem Sie keine Ahnung haben, worüber Sie sich mit ihm unterhalten sollen. Dann ist es am einfachsten, Sie greifen etwas aus der unmittelbaren Umgebung heraus. „Wie schmeckt Ihnen der Schweinebraten?“ Dazu kann jeder was sagen. Beginnen Sie das Gespräch aber nie direkt mit einer Frage. Geben Sie dem anderen Zeit, sich darauf einzustellen, dass er gleich etwas sagen muss, zum Beispiel indem Sie erst einmal feststellen: „Mhh, das riecht aber gut.“

Ein Thema, über das man immer ins Gespräch kommt, ist tatsächlich das Wetter. Untersuchungen haben gezeigt, dass sich die Menschen immer mehr fürs Wetter interessieren. Sie können sich auch über Krankheiten unterhalten. Und ich habe schon wunderbare Gespräche über Sternzeichen geführt. Entscheidend ist, dass Sie ein Thema finden, dass der andere interessant findet. Es geht weniger darum, sich selbst gut darzustellen, als dem anderen die Möglichkeit zu geben, sich darzustellen und wohl zu fühlen. Im Prinzip ist das eine Form der psychologischen Dienstleistung: Sie öffnen dem anderen die Tür und lassen ihn höflich vorgehen. Wenn Sie beim Gegenüber punkten müssen, weil es sich zum Beispiel um den Chef Ihres Mannes oder die zukünftige Schwiegermutter handelt, geht es darum, Sympathien zu gewinnen.

Das funktioniert am besten, wenn Sie Gemeinsamkeiten feststellen, zum Beispiel: ‚Sie kommen aus München, ich auch.‘ Genauso gut ist es, wenn Sie eine Leidenschaft teilen – fürs Theater oder für Fußball.“

 Quelle: Jürgen Hesse, Büro für Berufsstrategie

Knigge für Video Conferencing

Sprechen! Sie! Deutlich!

Die Möglichkeit, jeden Teilnehmer gut zu verstehen, ist entscheidend für eine erfolgreiche Videokonferenz. Stellen Sie also vor einem Videomeeting sicher, dass die Mikrofone gut im Raum verteilt und richtig ausgerichtet sind. Fragen Sie zu Beginn des Meetings alle Teilnehmer, ob Sie gut zu hören sind. Sprechen Sie langsam und deutlich – insbesondere dann, wenn die Teilnehmer unterschiedliche Muttersprachen sprechen. Schalten Sie Ihr Mikrofon auf Stumm, wenn Sie nicht sprechen, um unerwünschte Hintergrundgeräusche zu vermeiden.

Je einfacher, desto besser

Das gilt ganz besonders für die Technologie von Videokonferenzen. Eine Technologie, die einfach in der Anwendung ist spielt eine große Rolle für ein erfolgreiches Videomeeting. Wenn Sie zu einem Videomeeting einladen, stellen Sie sicher, dass die Instruktionen für die Einwahl einfach und verständlich beschrieben sind und die anderen Teilnehmer sich schnell und problemlos einwählen können.

 Schau mir in die Augen, Kleines

Ebenso ein guter Blickkontakt mit allen Teilnehmern des Videomeetings sehr wichtig. Schauen Sie Ihren Gesprächspartnern also auch über Video in die Augen. Überprüfen Sie schon vor dem Meeting die Kameraeinstellungen und stellen Sie sicher, dass jeder Teilnehmer gut auf dem Bildschirm zu sehen ist.

 Quelle: Computerwoche

 

 

Kleiner Garten-Knigge

Nach dem langen Winter werden alle Anzeichen der wärmeren Jahreszeit begeistert begrüßt: Vielleicht reicht der Sonnenschein bereits, um doch schon mal den Grill anzuwerfen…? Was den einen Gartenbesitzer freut, ist oftmals des anderen Leid.

Angesichts dichter Rauchschwaden von Nachbars Grill, begeisterten Kindern beim ersten Fußballspiel im Freien und dem Rattern des Rasenmähers, der auch schon Frühlingsluft schnuppern soll, wünscht sich so mancher den (ruhigen) Winter zurück. Für einen harmonischen Start in den Frühling lohnt es sich daher, den kleinen Garten-Knigge mit aktuellen Infos über Grillen, Rasenmähen und Kinderlärm zu beachten.

In der warmen Jahreszeit, wenn das Leben mehr im Garten oder auf der Terrasse als im Wohnzimmer stattfindet, sind in der Nachbarschaft vermehrt Rücksichtnahme und Toleranz gefordert. Besonders beim Grillen kommt es häufig zum Streit, denn Würstchenduft und Rauchschwaden machen am Gartenzaun nicht Halt. „Ein gesetzliches Verbot gegen Grillen gibt es nicht. Die Grundregel lautet: Solange es die Gemeinschafts- bzw. Hausordnung nicht verbietet, steht dem gelegentlichen Brutzeln von Würstchen nichts im Wege. Allerdings ist jeder verpflichtet, darauf zu achten, dass dabei nicht zu viel Qualm entsteht und dieser nicht in Nachbars Wohnung zieht“, so die D.A.S. Juristen. Auch von Seiten der Gerichte gibt es keine eindeutigen Vorgaben. So hängt es immer vom Einzelfall ab, ob ein Richter das Grillen untersagt, zeitlich und oder örtlich begrenzt oder ohne Einschränkung gestattet. Maßgebend für die Entscheidung sind insbesondere Lage und Größe des Gartens, die Häufigkeit des Grillens und der verwendete Grill (OLG Frankfurt, Az. 20 W 119/06). In jedem Fall muss derjenige, der sich vom Gebrutzel des Nachbarn beeinträchtigt sieht, eine Belästigung nachweisen – ein nicht immer einfaches Unterfangen. Um bereits im Vorfeld Streit zu vermeiden, ein Tipp der Rechtsschutzexperten: „Beachten Sie schon beim Aufstellen des Grills in welche Richtung der Rauch weht, damit Ihr Nachbar nicht Türen und Fenster schließen muss!“

Im Sommer wird’s lauter

Mit den ersten Sonnenstrahlen drängt alles ins Freie – da bleibt es nicht aus, dass es etwas lauter wird. Lärmbelästigung ist im Nachbarschaftsverhältnis einer der häufigsten Streitpunkte. Um Konflikten vorzubeugen, sollte man sich daher an die vorgeschrieben Ruhezeiten halten. Bei der Gartenparty deshalb ab 22 Uhr Musik und Gespräche dämpfen oder das Fest in die Wohnung verlagern. Und selbst wenn das Gras bereits Kniehöhe erreicht hat: Vor 7 Uhr morgens und nach 20 Uhr abends sowie ganztägig an Sonn- und Feiertagen müssen Rasenmäher und andere, lärmende Gartengeräte im Gartenhäuschen auf ihren Einsatz warten. Darüber hinaus gilt für bestimmte Geräte, wie z.B. für Laubbläser und Laubsammler, grundsätzlich auch ein Betriebsverbot in der Zeit von 7 Uhr bis 9 Uhr, von 13 Uhr bis 15 Uhr sowie 17 Uhr bis 20 Uhr. Dies sieht die Geräte- und Maschinenlärmschutzverordnung (32. BImSchV) so vor. In ihr sind die Betriebszeiten für Geräte und Maschinen geregelt. „In manchen Gemeinden gelten sogar noch strengere Regelungen“, klären die D.A.S. Juristen auf: „Auch ein Blick in die Hausordnung (meist als Anhang zum Mietvertrag oder bei Hausverwaltung oder Hausmeister erhältlich) kann sich lohnen, da diese ebenfalls oft abweichende Regeln vorgibt.“ Auskunft über die staatlich verordneten Ruhezeiten erteilt die jeweilige Gemeinde, zuständig sind dabei das Ordnungsamt oder die Umweltbehörde.

Lärm ist nicht gleich Lärm

Können Kinder endlich draußen wieder spielen und toben, bringt auch dies unweigerlich einen erhöhten Lärmpegel mit sich. Doch Vorsicht: „Kinderlärm ist keine Lärmbelästigung“, erläutern die D.A.S. Rechtsexperten. „Dazu hat das Oberverwaltungsgericht NW ein interessantes Urteil getroffen, laut dem junge Menschen die Möglichkeit zum Austoben haben müssen und die dabei entstehenden Geräusche grundsätzlich allen Menschen zumutbar sind (OVG NW, Az. 11 A 1288/85).“ Dennoch gilt für Eltern, ihren Kindern das Gebot zur Rücksichtnahme nahe zu bringen. Konkret: Die Garagenwand eignet sich nicht dauerhaft als Fußballtor, vielleicht kann man mal auf die Wiese ausweichen? Streitereien mit den Freunden können auch in normaler Lautstärke gelöst werden, Schreien führt nicht unbedingt schneller zum Erfolg. Und das Planschbecken ist auch nach der Mittagsruhe noch eine willkommene Abkühlung!

Verstehen Sie Spaß?

Auch ganz stille Nachbarn können freilich für eine Menge Ärger sorgen, beispielsweise durch eine allzu provokante Garten-Dekoration. Vielleicht muss der neu erworbene Gartenzwerg, der allen Betrachtern einen Vogel zeigt, ja nicht ausgerechnet mit Blickrichtung zum Nachbarn aufstellt werden? Das Arbeitsgericht Grünstadt hat hier nämlich keinen Spaß verstanden und die Entfernung des frechen Heinzelmännchens angeordnet (Az. 2a C 334/93). Ein nettes Gespräch über den Balkon oder Gartenzaun ist einem humorvollen und harmonischen Miteinander da sicherlich zuträglicher.

 

Quelle: HNA

 

Ostergrüße

Dürfen Eier nun geköpft werden oder nicht?

Ob zu Weihnachten, zu Neujahr oder eben zu Ostern – Grußkarten mit den besten Wünschen zum Anlass zu verschicken ist in der westlichen Welt durchaus noch gebräuchlich. Aber Vorsicht: Die säkularisierte Welt setzt sich auch hier immer öfter durch.

„Soll man oder soll man doch nicht?“ – diese Frage stellt sich kurz vor Ostern immer häufiger. Viele Menschen freuen sich zwar über die freien Tage zu Ostern, der religiöse Sinn dahinter ist ihnen jedoch oft unbekannt bzw. egal. Ostergrußkarten zu verschicken, erscheint deshalb manchmal deplaziert.

Egal welche Form Sie wählen, die Ostergrüße müssen rechtzeitig ankommen: bei geschäftlichen Kontakten bis spätestens Gründonnerstag, bei privaten Wünschen kann es auch der Karsamstag sein.

Eine besonders elegante Variante ist immer die Brief- oder Kartenform, wobei auch Karten in Briefumschläge verpackt werden sollten. Vordrucke und Floskeln sind tabu. Formulieren Sie besser paar persönlich gehaltene Sätze. Sie könnten beispielsweise an Ihre letzte Begegnung erinnern oder auch ein Treffen vorschlagen.

Ein No-Go, vor allem auf geschäftlicher Ebene, sind Kitschkarten. Greifen Sie indes zu Kunstdrucken mit Stil. Geschäftspapier ist ebenso unpassend.

Elektronische Ostergrüße?
Obwohl ohne E-Mails heutzutage nichts mehr geht, zu Ostern dürfen sie – auf geschäftlicher Ebene – einmal pausieren. Ostergrüße per Mail sollten nur in ganz privaten Rahmen erfolgen, diese geben Raum für längere Ausführungen zu persönlichen Ereignissen. Ostergrüße per SMS sind ein Privileg der Jugend – und zwar ausschließlich.

Besondere Aufmerksamkeit erringen Sie mit der Zustellung eines österlichen Blumenstraußes. In diesem Fall genügt ein kleines Billet mit Ostergrüßen.

Bedenken Sie, dass Ostergrüße eine christliche Gepflogenheit sind – religiös anders orientierte Menschen werden von Ostergrüßen befremdet sein – in diesem Fall sind Frühlingsgrüße ein Ausweg.  

Quelle: knigge2day.at

Hier einige Tipps zum stilvollen Eieressen:

 

Etikette ist nicht gleich Höflichkeit

Ein wichtiger Punkt: Etikette ist nicht gleich Höflichkeit. Sie bestimmt lediglich, wie wir uns technisch in der Gesellschaft richtig verhalten. Dabei spielt Höflichkeit zunächst keine Rolle. Allerdings ist es auffällig, dass Menschen, die das technische Verhalten zu hundert Prozent beherrschen, zuweilen an der Höflichkeit sparen. Dabei ist die Etikette keineswegs sinnlos. Im Gegenteil. Wir erlernen früher oder später, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten soll, welche Konvention in verschiedenen Gesellschaftsbereichen herrscht und passen uns an. Wir geben uns also einen Rahmen für das Miteinander vor.

Deshalb ist es wichtig zu wissen, wie man in der Öffentlichkeit seinen Mitmenschen gegenüber auftritt. Es geht nicht darum, sein Ego zu verbiegen. Vielmehr bedeutet es Rücksichtnahme auf ein stressfreies Miteinander. In der Öffentlichkeit sollte es selbstverständlich sein, anderen seine Hilfsbereitschaft anzubieten. Eine freundliche Begrüßung beim Betreten eines Raumes gehört ebenso dazu wie ein „Danke“ oder „Bitte“, wenn man etwas bekommen hat oder möchte.

Der tägliche Umgang mit Menschen ist durch Kommunikation geprägt. Wer nicht spricht, kann mit anderen kaum sinnvoll umgehen. Und ein „zivilisierter“ Miteinander bedeutet nicht immer das Einhalten einer steifen Etikette. Vielmehr kommt es darauf an, sich ein Repertoire verschiedener Verhaltensmustern anzueignen und bei Bedarf das passende auszuwählen.

Was bedeutet „Etikette“?

Wir benutzen den Begriff auch heute noch in seiner ursprünglichen Bedeutung. Der Begriff „Etikette“ kommt aus dem Französischen und bedeutet nichts anderes als „angeheftetes Zettelchen“. Ebensolche mussten Adlige tragen, die sich am königlichen Hofe aufhielten. Auf ihnen war der gesellschaftliche Rang des Betreffenden vermerkt – so wurde schnell klar, wer wen wie grüßen musste. Heutzutage verbindet man mit dem Begriff vor allem die Umgangsformen untereinander. Zudem gibt es die Etiketten auf Verpackungen.

Quelle: Focus online

 

Mit dem richtigen Outfit zum Traumjob

Durch die sorgfältige Auswahl des Stylings präsentiert man sich nicht nur von seiner besten Seite, sondern zeigt auch dem potenziellen Arbeitgeber seine Wertschätzung. Das Outfit sollte sich deshalb unbedingt der Branche und dem gewünschten Arbeitgeber anpassen. Während bei Versicherungen oder Banken Seriosität an erster Stelle steht, wirken Anzug und Krawatte in kreativen Berufen schnell aufgesetzt.

Erfolgsfaktor Höflichkeit

Ein persisches Sprichwort sagt: „Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt.“

Wer Erfolg haben will, kommt um ein gutes Maß an Höflichkeit nicht herum. Höflichkeit ist eine Tugend, deren Folge eine rücksichtsvolle Verhaltensweise ist, die den Respekt vor dem Gegenüber zum Ausdruck bringt.

Der Umgang miteinander, ob im Geschäftsleben oder privat, sollte wohl überlegt sein. Manche westlichen Verhaltensweisen, zum Beispiel die Äußerung von Kritik, könnte Ihr Gegenüber vor den Kopf stoßen. Achten Sie stets auf einen respektvollen Umgang, Freundlichkeit und Zurückhaltung. Dies gilt einmal mehr für Geschäftspartner aus anderen Kulturen.

 

Essen und Trinken in der Schweiz

In Schweiz ähneln die Sitten im Prinzip denen Deutschlands. Grundsätzlich achtet man immer auf gute Benimmregeln, denn gerade die Schweiz ist bekannt für sein hohes Niveau mit hervorragend ausgebildetem Servicepersonal. Die Hoteliers im Land gehören zur Spitze der Welt. Wie bei uns, sind die Servicegelder in der Rechnung enthalten, man erwartet aber ein Trinkgeld. Nicht wundern sollte man sich beim Fondueessen über den immer noch gültigen Brauch, nachdem der Mann, dem Brot ins Fondue fällt, mit einem Getränk zahlen muss – die Frau mit einem Kuss. Was man vielleicht auch wissen sollte: das Käsefondue ist eine Besonderheit vor allem während der kalten Jahreszeit, in Sommer ist es nicht en Vogue.

Quelle:  www.benimmregeln-reise.de