„Frohes neues Jahr“

Wie lange muss ich ein „Frohes neues Jahr“ wünschen?

Es ist der häufigste Satz, der ab 0 Uhr in der Silvesternacht fällt: Frohes neues Jahr! Und auch, wenn der Neujahrskater am 1. und 2. Januar nachgelassen hat, ersetzt ein lässiges Frohes Neues noch das Hallo oder Guten Tag.

Aber wann ist es eigentlich damit vorbei? Wie lange muss ich ein frohes neues Jahr wünschen?

Antwort: So lange, wie Sie selbst es für angemessen ansehen – eine klare Regel gibt es nicht!

Benimm-Experten raten jedoch:  „Bis zum 6. Januar, dem Fest Heilige Drei Könige, ist der Wunsch durchaus in Ordnung. Ab dem 10. Januar sollte man aber eher darauf verzichten.“ Denn dann sind die meisten Menschen geistig längst im neuen Jahr angekommen.

 

Quelle: Ratgeber bild.de

Welches Weihnachtsgeschenk für welchen Beruf?

Sie machen gerne anderen eine Freude und drücken ihre Dankbarkeit für Briefträger, Müllmänner und Co. zur Weihnachtszeit mit einer kleinen Aufmerksamkeit aus.

Dabei stellt sich jedoch die Frage, wie viel Geld ausgegeben werden sollte oder welches Geschenk sich für wen eignet. Üblich sind Geschenke im Wert von fünf bis zehn Euro.

Hier finden Sie einige Tipps:

Briefträger, Paketbote, Zeitungsträger

Hier sind bis zu zehn Euro angemessen. Ansonsten gerne auch Kaffee, Wein oder Gebäck.

Stammfriseur

Fünf bis zehn Euro Trinkgeld für den Stammfriseur dürfen es an Weihnachten gerne sein. Aber auch Kuchen oder ein Strauß Blumen eignen sich super.

Müllabfuhr

Achtung: Sind die Müllmänner bei der Stadt angestellt, dürfen Sie kein Bargeld annehmen. Das gilt für alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, wie zum Beispiel Kindergärtner/innen oder Pfleger.

Sachgeschenke und Gutscheine sind aber erlaubt – bis 15 Euro.

Stammbusfahrer / -Taxifahrer

Eine Schachtel Pralinen, Schokolade oder Ähnliches sind hier eine gute Idee.

Arztpraxis

Schenken Sie am besten Pralinen, Kekse, eine Flasche Wein oder Sekt.

Putzfrau

Zehn bis zwanzig Euro sind hier angemessen. Ansonsten gerne Süßes oder eine Flasche Wein.

Hausmeister

Bis zu zehn Euro oder eine Flasche Wein sind angemessen.

Kleine Gesten

Vollkommen kostenlos ist es hingegen, seinen Mitmenschen einfach mal ein Lächeln zu schenken  oder Danke zu sagen –  darüber freut sich wirklich jeder.

 

Quelle: ffh.de

Weihnachtspost

Ein Ritual, das in jedem Unternehmen vor Weihnachten auf der Tagesordnung steht: Den Kunden, Geschäftspartnern und freien Mitarbeitern ein Dankeschön sagen durch liebe Weihnachtsgrüße. Damit Ihre geschäftliche Weihnachtspost jedoch auch beim Empfänger Freude auslöst, sollten Sie bei Ihren geschäftlichen Weihnachtskarten 7 Business-Knigge-Tipps beherzigen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 1: Per Post versenden

Trotz Internet, E-Brief und E-Mails sollten Sie Ihre geschäftlichen Weihnachtsgrüße per Post schicken, um zu vermeiden, dass Ihre Weihnachtskarten nicht als SPAM eingeordnet werden. Versenden Sie Ihre geschäftliche Weihnachtspost rechtzeitig: 10 bis 14 Tage vor dem eigentlichen Weihnachtsfest sollten diese beim Empfänger eintreffen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 2: Einige persönliche Zeilen sind gefordert

Weihnachtskarten mit dem Aufdruck „Frohe Weihnachten“ verführen dazu, diese einfach auf der Innenseite zu unterschreiben. Doch bloß eine Unterschrift vorzufinden, wird den Empfänger wenig begeistern. Deshalb fügen Sie einige persönliche Worte und seien es bloß Wünsche für die Feiertage hinzu.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 3: Eine vertrautere Anrede darf es ein

Statt dem förmlichen „Sehr geehrter Herr/sehr geehrte Frau“  können Sie Ihre geschäftlichen Weihnachtsgrüße gerne mit „Lieber Herr .. / Liebe Frau .. “ beginnen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 4: Handschriftlich ist jetzt ein Muss

Wollen Sie viele geschäftliche Weihnachtskarten versenden, teilen Sie das Schreiben der Weihnachtskarten auf mehrere Tage auf. Sollte dies dennoch zeitlich eng werden, gilt eins: Die Anrede, die Grüße sowie Ihre Unterschrift sollten per Hand geschrieben werden.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 5: Werbung ist jetzt tabu

Werbung für ein neues Produkt oder eine besondere Dienstleistung haben in der geschäftlichen Weihnachtspost nichts verloren. Die lieben Grüße und das Dankeschön an Ihre Kunden und Geschäftspartner sind die beste Werbung für Ihr Unternehmen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 6: Besser eine Weihnachtskarte

Briefe mit Weihnachtsgrüßen sollten Sie nur dann einsetzen, wenn Sie wirklich einen DIN-A4-Brief füllen können. Denn ein Weihnachtsbrief, der nur aus Anrede, einigen Grußworten und Ihrer Unterschrift besteht, wirkt nichtssagend.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 7: Keine Fensterbriefhüllen oder Adressaufkleber

Die Adresse sollte auf den Umschlag per Hand notiert werden. Dies unterstreicht die persönliche Note. Verwenden Sie auch statt der Unternehmensfrankiermaschine für Ihre geschäftlichen Weihnachtskarten lieber Sonderbriefmarken, um so den Eindruck der „Geschäftswerbung“ zu unterbinden.

Quelle: business-netz.com

Vorsicht, Weihnachtsfeier!

Mit den Kollegen so richtig einen draufmachen? Bei den meisten Weihnachtsfeiern keine gute Idee. Denn hier lauern Fettnäpfchen, die schnell zum Karrierekiller werden können

Von wegen ungezwungenes Beisammensein: Bei Weihnachtsfeiern mit Chef und Kollegen bleiben kniffelige Situationen nicht aus. Kein Wunder, dass im schlimmsten Fall das Waten in den zahlreichen Fettnäpfchen sogar den Job kosten kann. Denn was als fröhliche Kollegenrunde bei der internen Feier oder einem offiziellen Abschlussessen beginnt, kann schnell zum Bumerang werden: Wenn der Alkohol nicht nur die Zunge löst, sondern auch noch die Sitten lockert. Dabei reicht oft schon der fatale Impuls, jetzt allen endlich mal „richtig die Meinung zu sagen“. Oder die Verbrüderung mit der niedlichen Praktikantin zu weit zu treiben.

Je nachdem, wie formell in der Firma sonst miteinander umgegangen wird, können aber auch Fragen wie: „Darf ich Alkohol verlangen, wenn mein Chef nur Wasser trinkt?“, „Wie oft darf ich zum Büffet?“ oder „Was heißt ‚business casual‘?“ manchen Mitarbeiter verunsichern. Dabei ist das richtige Verhalten bei solchen Gelegenheiten gar nicht so schwierig.

Im Grund gilt auch das, was unterm Jahr gelten sollte: Respektieren Sie Ihre Kollegen – und deren Meinungen. Seien Sie nett zueinander. Und meiden Sie alles, was Sie aus der Rolle fallen lässt: Wer also weiß, dass er nach dem fünften Bier anzüglich wird, sollte spätestens bei Bier Nummer vier auf Cola umsteigen. Überlegen Sie schon vorher, wie Sie von der Feier wegkommen. Planen Sie rechtzeitig Fahr- oder Taxigemeinschaften. Und verwechseln Sie um Himmels Willen eine Firmenfeier nicht mit einem privaten Fest.

Denn Kollegen und Chefs beobachten Sie schärfer als Sie glauben! Gleichgültig, ob Sie einen zuviel gekippt haben, der Praktikantin aus der Buchhaltung an den Hintern gefasst haben – oder zu vorgerückter Stunde den Chef duzen – dies alles wird mit gnadenloser Sicherheit registriert. Und weil tatsächlich nicht alle so eine Feier gleichzeitig verlassen, bieten Sie damit auch noch während der kommenden Tage ein dankbares Gesprächsthema für den „Flurfunk“.

Sie können die Weihnachtsfeier aber auch als Karrierekick benutzen: Wo und wann sonst ist die starre Firmenhierarchie so gelockert? Endlich kann man auch mit Vorstand oder Geschäftsleitung plaudern. Wer sich vor zu viel offensichtlichem Schleimen hütet und stattdessen als guter Zuhörer entpuppt, hat so die Chance, sich als „überaus interessanter Gesprächspartner“ zu profilieren.

Nicht gleich jedes „Du“ für bare Münze nehmen

Und noch etwas: „Ich bin der Florian!“ – Verbrüderungen dieser Art kommen auf jedem Fest vor. Auch wenn Sie zu später Stunde nichts dabei fanden, sollten Sie nicht gleich jedes „Du“ für bare Münze nehmen. Viele Duzfreundschaften werden von den Beteiligten am nächsten Tag stillschweigend begraben – und man macht einfach beim „Sie“ weiter. Warten Sie also erst einmal ab – insbesondere, wenn Ihr Chef Ihnen das „Du“ angeboten hat.

Das größte Fettnäpfchen bei Weihnachtsfeiern bleibt aber, gar nicht erst hinzugehen. Das kann bei Chefs und Kollegen leicht den Eindruck von Arroganz hinterlassen. Also: Gehen Sie hin, feiern Sie, haben Sie Spaß – und vergessen Sie nicht, dass Sie alle Menschen am nächsten Morgen wiedersehen – und dann weiter mit ihnen arbeiten sollen.

Fettnäpfchen Alkohol

„Einer geht noch!“: Auf jeder Weihnachtsfeier ist Alkohol die Nummer eins auf der Gefahrenskala, denn hier fließt er meist kostenlos und überreichlich. Leider lockert Alkohol nicht nur die Zunge, sondern auch die Selbstkontrolle. Außerdem verändern schon ein paar Drinks die Selbstwahrnehmung und die Körpersprache – und dies selten zum Vorteil der Betroffenen.

Beleidigung kann zur fristlosen Kündigung führen

Deswegen der Rat: bloß kein übermäßiger Alkoholkonsum! Diese Warnung gilt natürlich für Mitarbeiter und Chefs gleichermaßen. Immerhin riskieren Sie schnell einen Eklat, wenn Sie sich unter dem enthemmenden Einfluss von Bier, Wein und Punsch zu unbedachten Ãußerungen oder hemmungslosem Flirten hinreißen lassen. Auch wenn Sie nach vier Glühwein mit Schuss glauben, Sie hätten einen Hüftschwung wie Shakira, probieren Sie es bitte nicht aus. Beleidigungen gegen Vorgesetzte können sogar zur fristlosen Kündigung führen, gleiches gilt natürlich auch bei sexueller Belästigung.

Als Problem könnte sich ein vom angetrunkenen Chef angebotenes Du erweisen. Wollen Sie sicher gehen, dass dies wirklich ernst gemeint war, sollten Sie am nächsten Tag im Umgang mit dem Chef erst einmal abwarten, wie er Sie anspricht. Lässt dies keine Rückschlüsse zu, können Sie ja wieder zum „Sie“ übergehen. Ihr Chef wird Sie schon daran erinnern, dass jetzt das „Du“ ansteht – wenn er es am Vorabend auch so gemeint hat. Alles andere ist eine gefährliche Falle.

Rückfahrt nicht vergessen

Wer bei den Weihnachtsfeiern auf Alkohol nicht verzichten will, sollte auch rechtzeitig an den Nachhauseweg denken. Am besten lässt man sich von einem Angehörigen abholen, bildet eine Fahrgemeinschaft oder nutzt ein Taxi oder die Öffentlichen Verkehrsmittel. 20 Euro für eine Taxiheimfahrt sind mit Sicherheit eine gute Investition, wenn man bedenkt, dass eine Trunkenheitsfahrt nicht nur den Führerschein und ein Monatsgehalt, sondern unter Umständen auch den Arbeitsplatz kosten kann. Nicht unterschätzen sollte man auch eine Fahrt am Tag nach der Feier. Oft ist nach vorangegangenem Alkoholgenuss der Blutalkoholspiegel vom Körper noch nicht ganz abgebaut. Als Richtwert gilt, dass durchschnittlich 0,1 Promille in der Stunde abgebaut werden. Nicht selten reicht der Restalkohol für einen Führerscheinverlust aus.

Fettnäpfchen Büroflirt

Schätzungen zufolge lernt sich mehr als die Hälfte aller Paare über den Job kennen. Kein Wunder – immerhin verbringt man mittlerweile ja mehr Zeit am Arbeitsplatz als mit dem Freundeskreis. Gegen einen netten Flirt haben deshalb auch die meisten Chefs nichts einzuwenden. Ernster wird es, wenn die Grenze zur dummen Anmache oder sexuellen Belästigung überschritten wird. Ein Flirt ist also erlaubt – mehr aber auch nicht. Absolutes Tabu ist, nach hemmungslosem Trinken den Eroberer zu markieren. Gleiches gilt für Frauen: Eine angetrunkene Betriebsnudel sollte sich keinerlei Illusionen hingeben, was am folgenden Tag über sie verbreitet wird. Halten Sie sich beim Trinken also zurück – so wissen Sie wenigstens, was Sie tun.

Hände weg von Untergebenen

Ebenso wenig empfehlenswert: Das Knutschen in vermeintlich stillen Ecken – es ist wirklich überraschend, wer gerade dann vorbei kommt, wenn Sie es am wenigsten erwarten. Absolutes „Geht-gar-nicht“: Herummachen mit Untergebenen, womöglich sogar mit Praktikanten oder Azubis. Wenn man sich wirklich in ein nettes Gegenüber verliebt hat, sollte man besser diskret ein Treffen in den nächsten Tagen vereinbaren – fernab aller Kollegen.

 

Fettnäpfchen Kleidung

Häufig ist die Weihnachtsfeier ein Anlass, mit dem sich Firmen für die Leistung und Einsatzbereitschaft der Belegschaft bedanken wollen. Dass man eine solche Einladung zu schätzen weiß, sollte deshalb auch in einer entsprechenden Kleidung zum Ausdruck gebracht werden. Von einem durchsichtigen Fummel oder der Mickey-Mouse-Krawatte ist in der Regel abzuraten. Understatement ist hingegen Trumpf: Nicht das Kleid oder der flippige Anzug sollte nach dem Fest in Erinnerung bleiben, sondern man selbst als Person.

Partykleidung ist deshalb bei Betriebs-Weihnachtsfeiern genauso unangemessen wie schmuddeliger Räuberzivil. Am sichersten fahren Sie mit der im Betrieb üblichen Business-Kleidung – auch „smart casual“ genannt. Frauen können sie mit einem extravaganten Schmuckstück und stärkerem Make-up gerne „aufmotzen“, bei den Herren kann später das Jackett fallen. Wer neu in einer Firma ist: Besser nachfragen. Mit der Masse schwimmen kann manchmal die einfachste Lösung sein.

Fettnäpfchen Manieren

Am Anfang steht der Gruß: Beim Eintreffen sollte deshalb in der Regel zuerst der Gastgeber – meist der Chef oder die Chefin – begrüßt werden. Dann jene, mit denen man sich gut versteht. Die richtige Begrüßungsform ist in unseren Breiten meist der Handschlag. Küsschen sind bei Betriebs-Weihnachtsfeiern fehl am Platz.

Auch wenn der Rahmen bei einer Betriebsfeier locker ist, auf gute Tischmanieren zu achten ist eine Selbstverständlichkeit: Das Büfett wird allein vom Gastgeber eröffnet. Sich vorher zu bedienen, gilt als unfein. Bei den Portionen ist Augenmaß gefragt. Nicht den Teller bis oben voll packen, das sieht gierig aus. Stattdessen sollte man lieber mehrfach zum Büfett gehen, das lässt sich dann möglicherweise auch gleich mit einem netten Gespräch verbinden.

Wer nicht sicher ist, ob er es wegen der langen Reden bis zur Büfett-Eröffnung aushält, sollte vorher zu Hause eine Kleinigkeit essen.

Wenn bei Tisch die Kontaktlinse verrutscht, man von einem Hustenanfall heimgesucht wird oder eine Gräte im Hals stecken bleibt, sollte man mit einer knappen Entschuldigung die Toilette aufsuchen. Fallen Serviette oder Besteck herunter, auf keinen Fall unter den Tisch krabbeln, sondern den Kellner um Ersatz bitten.

Kippt das Glas samt Inhalt um, heißt es Ruhe bewahren. Sofern der Ober nicht sofort reagiert, legt man die eigene Serviette auf die Lache. Wenn der Rotwein auf der Kleidung des Nachbarn landet, bietet man die Serviette als erste Schadensbegrenzung an – auf keinen Fall aber selbst auf Fleck und Kleidung des Opfers herumrubbeln. Eine sofortige Entschuldigung versteht sich von selbst. Ein Angebot für die Reinigung aufzukommen, schadet auch nicht.

 Fettnäpfchen Gesprächsthemen

Smalltalk dient entweder dem ersten gegenseitigen Abtasten, dem Herstellen einer positiven Gesprächsatmosphäre, bevor man etwa bei einer geschäftlichen Besprechung zum „eigentlichen“ Gesprächsthema übergeht, oder aber dem unverfänglichen Zeitvertreib bei informellen Anlässen.

Oberste Regel bei der Weihnachtsfeier – aber auch bei jedem anderen geselligen Beisammensein im Büro – ist daher: Themen aus dem Geschäftsalltag sollten im Hintergrund bleiben. Immerhin wollen alle Beteiligten Spaß haben, Gespräche über den Arbeitsalltag können da ziemlich öde sein. Auch auf Floskeln und Indiskretionen sollten Sie verzichten.

Über Kinder und Hobbys zu sprechen, ist eine Sache, über Eheprobleme oder die letzten Party- und Alkoholexzesse, eine andere. Grundsätzlich gilt: Ein großes Mitteilungsbedürfnis kann leicht als Schwatzhaftigkeit ausgelegt werden. Wer mit wem (oder gegen wen), warum und wie lange können Sie mit Ihrer besten Freundin oder einem Kumpel diskutieren. Im Job – besonders bei wahrscheinlich ständig wechselnden Allianzen – können sich solche Gespräche schnell als Bumerang erweisen. Gar nicht erst dran denken: Gespräche mit dem Chef über die eigenen Karriereaussichten.

Tragen Sie lieber aktiv zum Erfolg des Festes bei: Plaudern Sie, erzählen Sie harmlose Anekdoten, sprechen Sie über neue Kinofilme, das geplante Weihnachtsessen oder den bevorstehenden Winterurlaub.

Quelle: stern.de/Karin Spitra

BALL – Etikette

Wer geht die Treppe zuerst hinauf oder runter: Die Frau oder der Mann?

Die Frau geht als erstes die Treppe hinauf, der Mann versetzt hinterher. Nach unten geht dagegen der Mann voraus. Der Grund in beiden Fällen ist: Stürzt die Dame, kann der Herr sie auffangen.

Über was sollte ich auf dem Ball sprechen und was ist nicht Smalltalk?

Man sollte über nichts sprechen, das negativ besetzt ist oder Spezialwissen voraussetzt. Stattdessen sollte man ein lockeres, leichtes Thema wählen, zu dem jeder etwas sagen kann.

Darf man in der Ball-Disco das Jackett ablegen und die Schuhe ausziehen?

Das Jackett abzulegen ist in Ordnung, denn die Disco ist ein lockerer Rahmen. Dort ist es heiß, da darf das Jackett runter. Schuhe ausziehen geht nicht, schließlich befindet man sich immer noch in der Öffentlichkeit.

Darf ich ablehnen, wenn ich aufgefordert werde, aber nicht tanzen möchte?

Eine heikle Angelegenheit. Um den anderen nicht vor den Kopf zu stoßen, sollte man eine Begründung liefern, die in einem selbst liegt. Etwa: „Entschuldigung, aber meine Tanzkünste könnte man auch als Körperverletzung deuten…“ Dann lösungsorientiert denken und eine andere Möglichkeit vorschlagen, etwa, sich bei einem Getränk zu unterhalten. So fühlt sich der andere trotz der Tanz-Ablehnung als Person wertgeschätzt.

Darf ich als Frau zum Tanzen auffordern?

Laut strenger Ball-Etikette ist das nur bei der Damenwahl üblich. Die Zeiten ändern sich aber und im Zuge der Gleichberechtigung ist es für Herren, die gern tanzen, auch einmal ganz schön, wenn auch sie aufgefordert werden und nicht immer den ersten Schritt tun müssen.

Wie ist der Dresscode bei den Männern?

Männer haben die Wahl zwischen Smoking, Frack oder Gala-Uniform. Nur im dunklen Anzug zu kommen, ist nicht erwünscht.

Wie lang muss das Abendkleid sein?

Meistens ist ein mindestens ein knöchellanges Abendkleid gewünscht. Oftmals finden Sie einen Dresscode-Hinweis auf der Ball-Einladung.

Ein BH mit transparenten Plastik-Trägern zum Abendkleid – geht das?

Wenn der Kleiderschnitt es hergibt und man leichte Gaze darüber hat, ist es okay. Sieht man die Träger etwa bei einem Korsagenkleid, dann ist es nicht schön. Da sollte es ein trägerloser BH sein. Geht es aber nicht ohne Träger, könnte man auch ein Ball-Jäckchen dazu anziehen, um sie zu verdecken.

Muss man seine Tattoos denn abdecken?

Die strenge Etikette-Regel gibt vor, dass man Tattoos abdecken sollte. Allerdings haben Tattoos heute eine andere Bedeutung als vor zehn oder 15 Jahren. Sie werden von ihren Trägern heute eher als Schmuck denn als Statement empfunden.

Sollten die Schuhe zum Abendkleid offen oder geschlossen sein?

Sie können sowohl offen als auch geschlossen sein. Bei offenen Schuhen sollten die Füße selbstverständlich gepflegt sein. Die Schuhe sollten in beiden Fällen sauber und gepflegt sein und auf keinen Fall abgelaufene Absätze oder dergleichen haben. Außerdem sollten sie bequem sein! Neue Schuhe auf einem Opernball einzulaufen, ist keine gute Idee.

 

Quelle: nordbayern.de/Nürnberger Zeitung

Fisch – eine Herausforderung

Das übliche Messer, das sogenannte Fleischmesser, ist nur bei sehr festen Fischen wie Aal, Rollmops, Stör oder Matjeshering erlaubt, ansonsten verwenden Sie das Fischbesteck. Dieses besteht aus einer flachen und breiten Gabel, ausgestattet mit kurzen Zinken, sowie aus einem stumpfen Messer ohne eingesetzte Klinge. Dieses wird auch Schieber genannt, da bei Fischfleisch keine Schneideleistung erforderlich ist. Der Grätenteller wird links eingedeckt.

Um den Fisch zu filetieren, ziehen Sie in einem ersten Schritt die Rücken-, Bauch- und Schwanzflosse ab. Ritzen Sie das Fleisch knapp hinter dem Kopf senkrecht ein. Anschließend lösen Sie das oben liegende Filet ab, indem Sie einen Schnitt vom Kopf bis zum Schwanz entlang des Rückgrats oder in der Mitte machen. Zuvor entscheiden Sie sich, ob Sie die Haut mitessen wollen. Wenn nicht, rollen Sie diese über das Messer auf und geben sie auf den Extrateller. Wenn die beiden oberen Filets verzehrfertig auf Ihrem Teller liegen, heben Sie die Gräten am Schwanzende mit Gabel und Messer hoch und nehmen sie mitsamt dem Kopf heraus. Die Bäckchen mancher Fischarten, unter den Augen gelegen, gelten als Delikatesse.

Sollte Sie der ganze Fisch am Tablett überfordern, bieten sich zwei Exitstrategien an: Sie bestellen ein Fischfilet oder Sie lassen vom geschulten Personal filetieren. In den Mund „verirrte“ Gräten werden möglichst diskret mit der Gabel am Tellerrand abgelegt.

Quelle: Knigge2day.at

Kleiner Knigge für Weinkenner

»Wein ist der zivi­li­sier­teste Gegen­stand der Welt«, hat Ernest Hemingway im Ange­sicht eines funkelnden Margaux geschrieben. Dass Wein anders getrunken wird als Whisky, war ihm klar. An Vorschriften für den Umgang mit feinem Wein hat es nie und nirgendwo gefehlt. Doch viele Gebote sind reines Zere­mo­niell, manche nur steife Etikette. Einige Regeln lohnt es, zu beher­zigen, auch wenn sie auf Wein­de­bü­tanten geküns­telt und wenig »lässig« wirken. Gegen sie zu verstoßen, ist zwar keine Kata­strophe, kann aber auf andere störend wirken.

Haltung und Genuss

Wein wird nicht getrunken. Er wird in kleinen Schlu­cken gekostet. Das »Maul voll Wein«, von dem gele­gent­lich die Rede ist, darf nicht wört­lich genommen werden. Es ist eine Meta­pher, um einen beson­ders herz­haften, animie­renden Wein zu beschreiben. Zum Kosten wird der Arm gehoben und das Glas zum Mund geführt. Ein banales, aber keines­wegs selbst­ver­ständ­li­ches Gebot. Viele Wein­trinker scheinen nämlich schnell schlapp zu machen und heben den Arm bereits beim zweiten Glas nicht mehr an. Statt­dessen sitzen sie, bräsig auf den Ellbogen gestützt, am Tisch und beugen sich über das Glas. Ein depri­mie­render Anblick, wenn­gleich nicht abzu­streiten ist, dass der Wein am Ende auch so seinen Weg zum Ziel findet.

Wenn der Wein das Glas verlässt, berührt er zuerst die Ober­lippe und wird dann vorsichtig durch die geöff­neten Lippen in die Mund­höhle einge­sogen. Das klingt ange­strengt, ist in Wirk­lich­keit aber eine höchst natür­liche, unver­krampfte Genuss­hal­tung. Viel anstren­gender und oben­drein unfein ist es, den Kopf – wie beim Trinken aus einem Maßkrug – in den Nacken zu werfen und den Wein in den weit aufge­ris­senen Mund laufen zu lassen. Eine solche Haltung verrät den Typus des gemeinhin in Bier­zelten anzu­tref­fenden »Kampf­trin­kers«.

Übri­gens sollte der Wein nicht gleich geschluckt, sondern auf der Zunge kurz »gewogen« werden. So kann sich der Geschmack entfalten. Das demons­tra­tive »Kauen« des Weins passt zu Wein­proben, am Tisch wirkt es eher deplat­ziert. Das Wein­glas muss nicht nach jedem Schluck abge­setzt werden. Man kann es durchaus in der Hand behalten, um einen zweiten Schluck zu nehmen, nachdem der erste durch die Kehle geronnen ist. Wer zwei, gar drei Züge hinter­ein­ander nimmt, outet sich als Trinker, nicht als Genießer. Gera­dezu bäurisch ist der Anblick jener Zeit­ge­nossen, die einen langen, tiefen Schluck zu sich nehmen und dann mit dicken Backen am Tisch sitzen und Mühe haben, den einver­leibten Wein zu verdauen. Durs­tige Menschen kommen bei feinem Wein sowieso nicht auf ihre Kosten. Ihnen ist Mine­ral­wasser zu empfehlen. Das Glas wird übri­gens nie am Kelch, sondern stets am Stiel ange­fasst – sofern es einen solchen aufweist. Einfache Land­weine werden gern aus kleinen Krügen mit Henkel getrunken und können manchmal sogar durst­lö­schend sein.

Korrekt:

Kleine Gläser können leicht mit zwei Fingern am Stiel zum Mund geführt werden, ohne dass die Balance verloren geht.

Korrekt:

Für Rotwein­gläser mit großem Kelch werden drei Finger gebraucht, um es sicher zu halten.

Korrekt:

Für einen schweren Pokal müssen manchmal vier Finger benutzt werden, um ihn sicher zu halten.

Deplatziert:

Ein Wein­glas am Fuß zu halten, ist Keller­meis­tern vorbe­halten, viel­leicht noch Wein­tes­tern. In Gesell­schaft wirkt es würdelos und deplat­ziert.

Unästhetisch:

Das Wein­glas mit der ganzen Hand am Kelch zu fassen, ist stillos. Die Finger hinter­lassen unap­pe­tit­liche Abdrücke am Glas.

Affektiert:

Der abste­hende kleine Finger trübt zwar nicht die Freude am Wein, lässt jedoch auf einen geküns­telten Stil­willen schließen.

 

Quelle: www.weinkenner.de

Kleiner Hochzeits – Knigge

Knigge für das Brautpaar

Die Einladung
Im Multimedia-Zeitalter mag man sich dazu verleiten lassen, Emails oder Faxe zu versenden. Jedoch werden die Hochzeitseinladungen etwa vier bis sechs Wochen vor dem Trauungstermin auf den traditionellen Postweg gebracht. Für die geladenen Gäste ist es dabei besonders hilfreich, wenn darin Hinweise bezüglich Dresscode und Geschenke enthalten sind. Des Weiteren kann man mit Zusätzen wie „Getränke auf eigene Rechnung“ oder „Zimmer im Hotel 60 Euro“ die Gäste auf eine Beteiligung an den Kosten vorbereiten.

Die Geschenkliste
Selbst wenn es etwas Überwindung kostet, konkrete Wünsche zu äußern, so sind doch alle Gäste über Vorschläge dankbar – ob über eine traditionelle Liste, eine im Internet oder als Geschenktisch im Fachgeschäft. Denn so können sie dem Brautpaar wirklich eine Freude bereiten. Die Geschenkideen sollten so gewählt sein, damit für jedes Budget etwas dabei ist. Paare, die bereits einen kompletten Hausstand besitzen und sich deshalb Geldpräsente wünschen, ist es sinnvoll, wenn diese direkt darauf hinweisen. Schön ist, wenn gleich mitgeteilt wird, welchen Wunsch sich das Brautpaar vom gesammelten Geld erfüllen möchte.

Die Gästeliste
Die Frage, wer zur Hochzeit eingeladen wird, ist schwierig. Zu den Gästen sollten unbedingt diejenigen Personen zählen, die man wirklich gerne dabei haben möchte. Familiäre Verpflichtungen und Vorgaben sind hinten anzustellen. Sicherlich lässt es sich dennoch nicht umgehen, einige Kompromisse einzugehen. Um Unstimmigkeiten im Familienkreis zu verhindern, ist es sinnvoll, wenn die Gästeliste mit beiden Elternpaaren der Brautleute durchgesprochen wird. Bei der Frage, ob ehemalige Partner des Brautpaares eingeladen werden sollten, ist entscheidend, welches Verhältnis beide Partner nun mit diesen pflegen.

Der Abschied
Wie sich das Brautpaar schließlich von der Gesellschaft verabschiedet, steht ihm völlig frei. Die Abreise in die Flitterwochen im Anschluss an die Feier bietet eine gute Gelegenheit, das Fest mit einer großen offiziellen Abschiedsszene zu verlassen. Es ist jedoch ebenso gestattet, dass sich das Paar still und unbemerkt auf den Heimweg macht. Auf diese Weise wird die Feierstimmung der Gäste nicht durch Abschiedsworte getrübt und diese können auch ohne das Brautpaar weiterfeiern.

Die Danksagung
Spätestens zwei Wochen nach der Hochzeit oder nach der Rückkehr aus den Flitterwochen sollten die Dankesschreiben verschickt werden. Alle Hochzeitsgäste und Gratulanten erhalten eine Danksagung. Diese sollte ein hübsches Bild des Brautpaares sowie eine lobende Erwähnung des jeweiligen Hochzeitsgeschenkes enthalten. Eine nette Geste ist es außerdem, ein paar Schnappschüsse beizulegen, auf denen der betreffende Gast zu sehen ist.

Knigge für die Gäste

Die Einladung
Auf eine Antwort sollte man das Brautpaar nicht allzu lange warten lassen, da die Zahl der Gäste bei vielen Punkten der Vorbereitung eine entscheidende Rolle spielt. Spätestens zum angegebenen Rückantworttermin sollte man dem Brautpaar Bescheid geben, ob man zur Feier erscheinen wird oder nicht. Auch wenn ein Gast sein Kommen nicht sicher zusagen kann, sollte er das brautpaar darüber informieren. Überhaupt nicht auf die Einladung zu reagieren zeugt jedoch von schlechten Manieren. Zudem sollte man genau darauf achten, zu welchem Teil der Hochzeitsfeier geladen wurde, denn manche Brautleute teilen ihre Hochzeitsgesellschaft auf und laden einen Teil zum Empfang, einen anderen zum Essen und einen weiteren zur Party am Abend. Also lesen Sie die Einladung genau durch, damit keine unangenehmen Missverständnisse entstehen.

Die Festkleidung
Weiß ist die Farbe der Braut und bleibt an diesem Tag nur ihr vorbehalten. Kleidungsstücke in allen Farbstufen von Weiß und Champagner sind an diesem Tag für andere Frauen tabu und müssen daher im Kleiderschrank bleiben. Selbstverständlich sollte die Garderobe dem Anlass angemessen gewählt werden – auf Dresscodes kann bereits die Einladung hinweisen – dennoch sollte man es mit dem Styling nicht übertreiben. Denn schließlich sollen Braut und Bräutigam an diesem Tag im Mittelpunkt stehen. Für Herren empfiehlt sich ein dunkler Anzug. Hier verlangt es der Stil, dass das Jackett erst abgelegt wird, wenn der Bräutigam dieses abgelegt hat.

Die Geschenkübergabe
Auch wenn man bereits nach dem Kirchenauszug das Paar zur Vermählung beglückwünscht, wartet man mit dem Überreichen der Geschenke bis zur Feier, die anschließend stattfindet. Dort wird meist ein Geschenktisch bereit gestellt, auf dem die Gäste ihre Präsente ablegen können. Um dem Paar hinterher ein Rätselraten über die Spender zu ersparen, sollte man eine Karte mit dem Namen des schenkenden Gastes beilegen. Geldgeschenke sind bei Brautpaaren stets willkommen und kein Zeugnis von mangelndem Einfallsreichtum. Das Geld sollte zur Überreichung so „verpackt“ sein, dass man den Betrag nicht direkt erahnen kann.

Der Eröffnungstanz
Zu einer gelungen Musikauswahl als Eröffnungstanz würden viele gerne direkt das Tanzbein schwingen. Dieser Moment gehört jedoch allein dem Brautpaar. Nach einer Weile werden dann die Eltern hinzugeholt. Die Braut tanzt mit dem Schwiegervater, der Bräutigam mit der Schwiegermutter. Daraufhin werden die anderen Gäste zum Tanz eingeladen. Fordern Braut oder Bräutigam zu einem Tanz auf, verbietet es die Höflichkeit, dies abzulehnen.

Die absoluten Don’ts
Auf Mobiltelefone ist an diesem Tag, so weit es geht, zu verzichten. Nichts ist störender und ärgerlicher als ein Handyklingeln während der kirchlichen Trauungszeremonie. Selbst während der Feier und des Festmenüs sollte es ausgeschalten oder zumindest lautlos gestellt werden. Gastqualitäten beweist man außerdem, indem man eigene Wünsche, sei es zur Tischordnung oder zum Menü, hinten anstellt. Möchte man – aus welchen Gründen auch immer – nicht lange auf dem Fest verweilen, ist es Sitte, sich erst nach dem Anschneiden der Hochzeitstorte zu verabschieden

Quelle: www.braut.de

Dresscode sommerlich festlich

Auch in Deutschland gibt es warme Sommertage und wer das Glück hat, seine Veranstaltung auf schönes, warmes Sommerwetter legen zu können, will selbstverständlich auf Eleganz und Chic nicht verzichten. Um festlich elegant aber nicht zu verspielt und sommerlich zu erscheinen, bedarf es etwas Fingerspitzengefühl.

Während der Sommer sich üblicherweise in hellen, leuchtenden Farben präsentiert, sind der Eleganz die dunklen Farbtöne vorbehalten. Der Dresscode sommerlich festlich und dennoch schick heißt, helle, dezente Farben und leichte Stoffe. Schließlich muss der Anzug nicht unbedingt aus warmem Woll-Gabardine sein, sondern ist ebenso edel und festlich, wenn er aus Seide hergestellt wurde.

Der Dresscode sommerlich festlich eignet sich im privaten Bereich hervorragend für eine Hochzeit, sofern sie an einem heißen Sommertag stattfindet. Bei einer offiziellen Veranstaltung wird die sommerlich festliche Kleiderordnung dann erwartet, wenn es sich beispielsweise um eine Theater- oder Kinopremiere bei hochsommerlichen Temperaturen handelt.

Wählen Sie Ihre Kleidung leicht und hell. Damen können ein einfarbiges oder ein dezent gemustertes Cocktailkleid anziehen und die Herren dürfen sich für einen hellen, einfarbigen Anzug entscheiden. Selbstverständlich kann aber auch ein dunkler Anzug getragen werden, wenn er aus einem leichten Seidenstoff gefertigt ist.

Wichtig ist, dass trotz der Sommerlichkeit die Eleganz nicht zu kurz kommt. Kurze Hosen, kurze Kleider und Röcke und kurzärmelige Hemden sind auf jeden Fall tabu.

Nicht erwünscht sind bei diesem Dresscode Sommerkleider mit großen Mustern oder gar ein T-Shirt. Ein festliches, leichtes Cocktailkleid, ein elegantes Abendkleid mit hauchdünner Spitze oder auch ein schickes Sommerkostüm sind angesagt. Statt dunkler Baumwollstoffe, kann zu hellen, pastellfarbigen Seidenstoffen gegriffen werden. Um übermäßiges Schwitzen zu vermeiden, ist Wert auf atmungsaktive, natürliche Stoffe zu legen.

Kombiniert wird das festliche, Sommer-Outfit mit hohen Schuhen, die allerdings geschlossen sein sollten. Sandaletten oder Sandalen sind zwar sommerlich, können aber nicht als elegant bezeichnet werden. Auch auf die hautfarbene Strumpfhose sollten Damen trotz warmer Temperaturen nicht verzichten.

Das Make-up ist freundlich und hell, aber nicht grell. Falls es am Abend auffrischt wird eine schicke Stola locker über die Schultern gelegt. Der Dresscode sommerlich festlich wird meist für eine elegante Gartenparty gewählt oder für eine Theaterpremiere.

Dresscode sommerlich festlich für Damen – Beispiele:

  • Festliches, Kostüm aus leichtem, hellem Sommerstoff
  • Elegantes, helles Cocktailkleid aus Seide
  • Schickes Abendkleid mit hauchdünner Spitze
  • Weiße oder pastellfarbige Bluse, einfarbig
  • Edle Stola oder schickes Jäckchen
  • Hautfarbene Nylonstrümpfe oder hautfarbige Feinstrumpfhose
  • Edle Pumps mit einer Absatzhöhe von circa sechs Zentimetern
  • Freundliches, dezentes Make-up
  • Nicht zu üppiger Schmuck

No Go’s: Minirock, Minikleid, Sommerkleid mit großem Muster, T-Shirt, Top, Jeanshose, farbige Nylonstrumpfhose, Söckchen jeder Art, nackte Beine, flache Schuhe ohne Absatz, High Heels mit einer Absatzhöhe über acht Zentimetern, Stiefel, auffälliges Disco-Make-up, üppiger Schmuck.

Herren tragen bei der Kleiderordnung sommerlich festlich einen eleganten Anzug, der ausnahmsweise nicht in Schwarz oder Dunkelblau, beziehungsweise Dunkelgrau gehalten sein muss, sondern auch in Weiß oder Beige sein darf. Passend zum Anzug wird ein einfarbiges, weißes oder helles Hemd gewählt und eine uni oder dezent gemusterte Krawatte.

Um der Festlichkeit Rechnung zu tragen, entscheiden sich Männer für einen edlen Anzugstoff, wie beispielsweise Seide. Der natürliche Stoff hat den weiteren Vorteil, dass er übermäßiges Schwitzen verhindert. Auch wenn es sehr heiß ist, sollte das Hemd unter dem Jackett lange Ärmel aufweisen. Die Anzugjacke wird nur auf ein Zeichen des Gastgebers hin abgelegt und eine dezente Krawatte oder Fliege ist ebenfalls Pflicht.

Dresscode sommerlich festlich für Herren – Beispiele:

  • Dunkler Anzug aus leichter Seide kombiniert mit einem hellen oder weißen Seidenhemd und einer dezent gemusterten Krawatte
  • Heller Anzug in Weiß oder Beige kombiniert mit einem hellen oder weißen Seidenhemd und einer dezent gemusterten Krawatte, passend zum Anzug
  • Herrensocken passend zum Anzug
  • Geschlossene Schnürschuhe ebenfalls zum Anzug passend.

Fauxpas: Jeans, Lederhose, kurze Hose, T-Shirt, Top, Polohemd, offenes Hemd, Hemd oder Anzug in grellen Farben, ohne Krawatte oder Fliege, Krawatte oder Fliege in leuchtender Farbe oder mit auffälligem Muster, Tennissocken, Sandalen, Turnschuhe, Cowboystiefel.

Tipps für den sommerlich festlichen Dresscode

  • Um die Festlichkeit zu unterstreichen sollten Körperschmuck, wie Piercings oder Tattoos, unsichtbar bleiben. Das heißt, das Piercing wird herausgenommen, das Tattoo wird von einem Kleidungsstück bedeckt.
  • Zur sommerlich festlichen Kleiderordnung gehören selbstverständlich auch gepflegte Fingernägel und eine ordentliche Frisur. Herren und Damen mit langen Haaren binden ihre Haare zusammen. Bei Frauen sieht eine Hochsteckfrisur nicht nur elegant aus, sondern sie verhindert gleichzeitig das Schwitzen.
  • Achten Sie bei der Kleiderwahl darauf, dass Sie nicht zu viele Farben oder zu viele Muster mischen. Wer sich für ein gemustertes Hemd entscheidet, sollte eine einfarbige Krawatte wählen und umgekehrt. Auch Damen tragen zum leicht gemusterten Kostüm eine einfarbige Bluse.
  • Wer leicht ins Schwitzen gerät und befürchtet, dass sein Deo versagt und auf dem Jackett oder der Kostümjacke unschöne Flecken entstehen, kann sich mit Achselpads behelfen. Diese Pads gibt es zum Aufkleben auf die Haut, zum Einkleben in die Textilien oder als Trägerpads.
  • Damit Anzug oder Kleid knitterfrei bleiben, sollten Sie beim Kauf einen hochwertigen Stoff wählen und die Kleidung besser in einem Fachgeschäft erwerben.

Quelle: www.dresscode-guide.de

Komplimente

Anerkennung – wenn, aber ehrlich!

 „Ein Kompliment ist eine freundliche, wohlwollende Äußerung gegenüber einer anderen Person, an der etwas positiv hervorgehoben werden soll. Das Kompliment kann sich aber auch als eine Form des „sich Einschmeichelns“ darstellen, um so beim Anderen aufgrund von positiven Bemerkungen Wohlwollen zu erwecken.“

Kompliment ist nicht gleich Kompliment

Wenn Sie ein Kompliment erhalten stellen Sie auf keine Fälle „Ihr Licht unter den Scheffel“. Ihre Erwiderung beim Café-Kränzchen: „Also ehrlich, das ist doch gar nichts Großartiges so eine Torte hinzubekommen“, macht Sie vor den anderen nur unnötig klein. Wenn Sie also für Ihre Konfiserie-Kunst ein aufrichtiges Kompliment erhalten, nehmen Sie dieses dankend an. Lächeln Sie zurück, vielleicht erwidern Sie sogar mit einem entsprechenden Kompliment.

Die größten Kompliment-Fettnäpfchen:

Das übertriebene Kompliment

„Ich habe noch nie einen so faszinierenden Menschen getroffen, wie dich“. Nehmen Sie dieses Kompliment ernst, nachdem das Date Ihrer Meinung nach völlig danebengegangen ist? „Das war die tollste Party, auf der ich je eingeladen war.“ Glauben Sie dies einer internationalen Jet-Setterin? Wenn Ihnen das Kompliment zu übertrieben vorkommt, seien Sie vorsichtig in Ihrer Reaktion.

Das eigennützige Kompliment

„Niemand kennt sich so gut mit Power Point aus, wie du! Kannst du nicht mal kurz über die Präsentation schauen, ich komm da nicht weiter?“ Hier können Sie davon ausgehen, dass Ihnen Honig um den Mund geschmiert werden soll. Der Kollege hofft darauf, dass Sie ihm aus der Patsche helfen. Mit solchen Köder-Komplimenten wird häufig versucht Arbeit an andere zu delegieren, um sich selbst vor dieser zu drücken. Seien Sie höflich, bedanken sich für das Kompliment, lassen Ihren Kollegen aber wissen, dass Sie selbst erst Ihre Arbeit erledigen müssen.

Zweideutige Komplimente

Manchmal entpuppen sich aber vermeintliche Komplimente auch als spitze Attacken gegen die eigene Person. Hier sollten Sie besonders auf der Hut sein. „Der neue Hosenanzug sieht toll an dir aus. Macht glatt 5 Kilo schlanker“. Eigentlich meint die Bekannte: Du solltest dringend etwas abspecken. „Ihr Briefentwurf für die neue Kampagne ist wirklich sehr gelungen. Da saßen Sie bestimmt einige Tage dran.“ Leider scheint Ihr Chef keine hohe Meinung von Ihren Texterqualitäten zu haben.
Es ist also nicht immer alles Gold, was glänzt! Drum hören Sie genau hin, wenn Ihnen ein Kompliment gemacht wird.

Quelle: knigge.de