Mit dem richtigen Outfit zum Traumjob

Durch die sorgfältige Auswahl des Stylings präsentiert man sich nicht nur von seiner besten Seite, sondern zeigt auch dem potenziellen Arbeitgeber seine Wertschätzung. Das Outfit sollte sich deshalb unbedingt der Branche und dem gewünschten Arbeitgeber anpassen. Während bei Versicherungen oder Banken Seriosität an erster Stelle steht, wirken Anzug und Krawatte in kreativen Berufen schnell aufgesetzt.

Erfolgsfaktor Höflichkeit

Ein persisches Sprichwort sagt: „Höflichkeit ist ein Kapital, das den reicher macht, der es ausgibt.“

Wer Erfolg haben will, kommt um ein gutes Maß an Höflichkeit nicht herum. Höflichkeit ist eine Tugend, deren Folge eine rücksichtsvolle Verhaltensweise ist, die den Respekt vor dem Gegenüber zum Ausdruck bringt.

Der Umgang miteinander, ob im Geschäftsleben oder privat, sollte wohl überlegt sein. Manche westlichen Verhaltensweisen, zum Beispiel die Äußerung von Kritik, könnte Ihr Gegenüber vor den Kopf stoßen. Achten Sie stets auf einen respektvollen Umgang, Freundlichkeit und Zurückhaltung. Dies gilt einmal mehr für Geschäftspartner aus anderen Kulturen.

 

Essen und Trinken in der Schweiz

In Schweiz ähneln die Sitten im Prinzip denen Deutschlands. Grundsätzlich achtet man immer auf gute Benimmregeln, denn gerade die Schweiz ist bekannt für sein hohes Niveau mit hervorragend ausgebildetem Servicepersonal. Die Hoteliers im Land gehören zur Spitze der Welt. Wie bei uns, sind die Servicegelder in der Rechnung enthalten, man erwartet aber ein Trinkgeld. Nicht wundern sollte man sich beim Fondueessen über den immer noch gültigen Brauch, nachdem der Mann, dem Brot ins Fondue fällt, mit einem Getränk zahlen muss – die Frau mit einem Kuss. Was man vielleicht auch wissen sollte: das Käsefondue ist eine Besonderheit vor allem während der kalten Jahreszeit, in Sommer ist es nicht en Vogue.

Quelle:  www.benimmregeln-reise.de

Tipps und Tabus für Geschäftsreisen nach Hongkong

Kleidung: Es herrschen westliche Kleidungsgepflogenheiten. Männer sollten einen dunklen Anzug tragen, Frauen ein dunkles Kostüm. Wichtig sind auch blitzblanke Schuhe.

Pünktlichkeit: Nach dem Motto „Time is money“ wird pünktliches Erscheinen erwartet.

Begrüßung: Man gibt sich die Hand, dabei aber nicht zu fest zudrücken. Visitenkarten sollten auf einer Seite in Chinesisch verfasst und der Vorrat nicht zu klein sein.

Verhandlungen: Kontroverse Diskussionen und Monologe sollte man vermeiden. Mit Zuhören und Fragenstellen kommt man besser ins Gespräch und am Ende auch ins Geschäft.

Tabus: Die Beziehung zu Festlandchina sollte man nicht ansprechen.

Quelle: Company Tip

Wohin im Restaurant mit Handtasche und Herrenaccessoires

Für den abendlichen Restaurantbesuch eignet sich am besten eine Clutch oder zumindest eine kleine Handtasche. Diese gehört zwischen Rücken und Stuhllehne. Eine größere Handtasche, die man tagsüber dabei hat, kann rechts am Boden abgestellt werden oder noch besser mit einem modischen Handtaschenhalter rechts an die Tischkante gehängt werden. Die Herrenutensilien Protemonnaie, Schlüsselbund und Handy auf dem Tisch abgelegt, nennt man Proletenbesteck. Wer sich nicht als solcher outen möchte, lässt diese Teile am besten im Sakko. Ein Geheimtipp im Privatbereich ist die Handtasche der Partnerin als Unterbringungsmöglichkeit. Ebenfalls nicht auf dem Tisch platziert werden sollte die Brille. Im Grunde gehört nichts auf den Tisch, was nicht zum Essen benötigt wird.

Quelle: Knigge–Gesellschaft für Moderne Umgangsformen, Stromberg

Naschen erlaubt

„Schatzi, probiere doch mal von meinem Schnitzel“. Naschen beim Partner ist bisher in vielen Restaurants ein No-Go gewesen. Das ist aber viel zu hochnäsig und nicht mehr zeitgemäß, meint die deutsche Knigge-Gesellschaft. In vielen Ländern ist es sowieso üblich, dass alle am Tisch von Allem probieren können. Restaurants sollten sich darauf einstellen und zusätzliches Geschirr bereit stellen. Ab sofort gilt die neue Regel: Im Restaurant darf vom Essen des Partners probiert werden.

Quelle: radiovest.de / Benimmregeln

Bier statt Wein zu einem festlichen Essen

Bierfans kommen manchmal in ein Entscheidungsdilemma, wenn Sie zu einem Menü eingeladen sind, zu dem die Gastgebenden – wie üblich – auch die begleitenden Weine ausgesucht haben. Verlangt es dann die Höflichkeit, dass Sie den vielleicht ungeliebten Wein trinken? Oder ist es ohne Fettnäpfchengefahr möglich, sich einfach ein Bier zu bestellen?
In der Gastronomie bitten Sie am besten eine Restaurantfachkraft, diese Frage diskret mit den Einladenden zu klären. So kommt bei ihnen nicht das Gefühl einer Verpflichtung auf, ihrem direkt an sie gerichteten Wunsch zustimmen zu müssen, wenn sie dies gar nicht möchten.
Im Privathaushalt ist Fingerspitzengefühl gefragt. Kennen Sie sich gut, dürfte die Bitte problemlos erfüllt werden. Wissen Sie jedoch zum Beispiel nicht, ob Ihre Gastgebenden stets Bier im Haus haben, würden diese durch Ihre Frage danach eventuell in Verlegenheit gebracht. Unabhängig davon könnte sich jemand beleidigt fühlen, wenn er Ihnen seinen „besten Tropfen“ anbietet und Sie ihn verschmähen. Als Alternative bleibt immer noch die Bitte um ein Mineralwasser.
Tipp für Einladende: Ersparen Sie Ihren Gästen am besten solche Zweifel und Schwierigkeiten, indem Sie direkt von sich aus anbieten: „Wenn Sie lieber ein Bier statt Wein zum Essen trinken möchten, bestellen Sie es sich doch, bitte / hole ich es Ihnen gern.“

Quelle: AUI, Bielefeld

Weihnachtspost – Auf welchem Weg?

Grüße und Begrüßung | Briefe

Ist es im Zeitalter der elektronischen Medien nicht völlig antiquiert, Weihnachtsgrüße auf dem traditionellen Postweg zu verschicken oder gar Handschriftliches zu versenden? Diese Frage, die viele beschäftigt, ist mit einem klaren „Nein“ zu beantworten. Gerade, weil im Alltag sehr Vieles ganz schnell gemailt, gesimst und gefaxt wird, heben sich andere Grüße äußerst positiv aus der Masse der elektronischen Post heraus.
Handschriftlich verfasste Weihnachts- oder Neujahrswünsche drücken besondere Wertschätzung aus, weil sie zeigen: Ich habe mir für dich (für Sie) extra viel Zeit genommen. Allerdings können auch Festtagsgrüße Freude bereiten, die als E-Mail oder SMS verschickt werden. Ob dies der Fall ist, hängt allerdings von der Einstellung der Empfangsperson zu modernen Kommunikationswegen ab. Überlegen Sie deshalb sorgfältig, wem Sie Ihre guten Wünsche auf welchem Versandweg zukommen lassen, wenn Sie Wert auf eine positive Wirkung legen.

Quelle: AUI, Bielefeld

Niesen – Gesundheit oder Entschuldigung

„Gesundheit sagt man heute auf keinen Fall mehr!“ „Stattdessen entschuldigt sich immer die Person, die geniest hat!“ Beide Sätze enthalten Ungenauigkeiten. Wie alle modernen Umgangsformen situationsgerecht angewendet werden, wird auch die Entscheidung pro oder kontra „Gesundheit“ unter diesem Gesichtspunkt gefällt. In allen offiziellen Situationen sowie in einer größeren Runde gilt die Empfehlung, die Entgegnung auf ein Niesen wegzulassen.

Die Gründe: Unfreiwillige Körpergeräusche werden grundsätzlich taktvoll und somit kommentarlos überhört. Es gibt beispielsweise weder eine „Antwort“ auf ein Husten noch eine Entgegnung auf ein Magengrummeln wie „angenehmes Hungergefühl!“

Außerdem: Die Zahl der Menschen, die von Allergien und damit ganzen Niesserien geplagt werden, wächst leider ständig. Es besteht die Gefahr, dass wiederholte „Gesundheit“-Kommentare einen ironischen Beigeschmack bekommen. Zudem fühlen sich viele selbst nur einmal Niesende als Störenfriede, etwa in Konferenzen oder noch offizielleren Situationen. Dieser unerwünschte Effekt würde durch das „Gesundheit“-Sagen nur verstärkt. Dazu kommt: Niesen muss keineswegs zwingend ein Ausdruck von Krankheit sein – Beispiel: die Wirkung von Pfeffer.

Für das Niesen an sich braucht sich niemand zu entschuldigen. Es ist schließlich weder ein Fehler noch Absicht. Wird dadurch allerdings eine Unterhaltung unterbrochen, ist eine Entschuldigung angebracht. Diese bezieht sich dann jedoch auf die Gesprächs-Unterbrechung statt auf das Niesen.

Quelle: AUI, Bielefeld

Erkältungszeit

Wer von Schnupfen oder Husten geplagt wird, kann kaum jeden Kontakt mit anderen Menschen in der Öffentlichkeit vermeiden. Ihnen unliebsame Störungen zu ersparen sowie die Ansteckungsgefahr zu verringern, ist dann ein Höflichkeitsgebot. So ist es rücksichtsvoll, auf das Handreichen zur Begrüßung zu verzichten. Ein kurzer Hinweis wie: „Ich möchte Ihnen heute lieber nicht die Hand geben, weil ich so erkältet bin“, beugt Missverständnissen vor.

Frei wählbare Termine werden am besten verschoben – etwa ein Besuch im Fitness- Studio. Wer Rücksicht auf seine Mitmenschen nehmen und sie vor möglicherweise gefährlicher Ansteckung bewahren will, verzichtet lieber auf das Training, bis die Erkältung abgeklungen ist. Ähnliches gilt für Tanzstunden. Wer einen Ausweichtermin wahrnehmen kann, der in den meisten Fällen seitens der Tanzschulen angeboten wird, sollte diese Möglichkeit nutzen. Bei Theater- und Konzertbesuchen ist Rücksichtnahme ebenfalls gefragt, damit der Kunstgenuss nicht empfindlich gestört wird. Auch hier gilt: Was sich auf einen späteren Zeitpunkt verlegen lässt, unterbleibt besser während der akuten Phase einer Erkältung. Falls Sie an einer Veranstaltung teilnehmen müssen, zeigen Sie Ihre Rücksichtnahme so: rechtzeitig Medikamente gegen Erkältung einnehmen, notfalls bei einem akuten Anfall den Raum verlassen.

Quelle: AUI, Bielefeld