Business-Etikette-Regeln, die jeder kennen sollte

Knigge alt und verstaubt? Ganz und gar nicht. Genau wie die Menschen Ende des 18. Jahrhunderts als Knigges Werk erschien, sind wir auch heute noch auf der Suche nach Orientierung in Situationen, die uns unbekannt sind. Das gilt insbesondere für den Job. Wie verhalte ich mich bei einem Geschäftsessen? Wie begrüße ich wichtige Kunden oder Geschäftspartner? Deswegen haben wir hier die fünfzehn wichtigsten Regeln für den Beruf:

  1. Wahren Sie die Distanzzone beim Gespräch Selbst, wenn Sie privat Gespräche gerne aus nächster Nähe führen oder Ihr Gegenüber dabei berühren, sollten Sie beruflich davon Abstand nehmen. Die meisten Menschen empfinden es als unangenehm, wenn ihnen eine Person, die sie nicht gut kennen, zu nah kommt.
  2. Bleiben Sie immer höflich. Selbst in Stresssituationen sollten Sie nicht ausfällig werden und Ihre Wut an anderen auslassen. Zugegeben, in vielen Situationen stellt das eine richtige Herausforderung dar. Doch, wer eine wutverzerrte Miene zieht und schreit, macht keinen souveränen Eindruck. Bleiben Sie stattdessen ruhig und hören Sie sich den Standpunkt Ihres Gegenübers an.
  3. Kritik gehört immer in ein Gespräch unter vier Augen. Niemand wird gerne auf seine Fehler und Schwächen hingewiesen. Möchten Sie Grundsatzdiskussionen führen oder vergangene Entscheidungen in Zweifel ziehen, tun Sie dies in einem persönlichen Gespräch. Stellen Sie Ihre Kollegen oder Ihren Chef nicht vor versammelter Mannschaft bloß. Vermeiden Sie es auch Allgemeinposten anzukreiden und beispielsweise Ihren Kritikpunkt mit den Worten „nie“ oder „immer“ einzuleiten. Benennen Sie lieber konkrete Situationen.
  4. Achten Sie bei der Begrüßung auf die richtige Reihenfolge. Zuerst wird immer die ranghöchste Person begrüßt, auch wenn eine Dame anwesend ist. Danach gilt: Ältere Personen werden vor jüngeren und Damen vor Herren gegrüßt.
  5. Verzichten Sie auf veraltete Gepflogenheiten bei der Begrüßung. Heute ist es nicht mehr üblich eine Frau mit einem Handkuss zu begrüßen. Und in der Regel sagt man statt „angenehm“ eher „Ich freue mich, Sie kennenzulernen“. Alles andere wirkt affektiert.
  6. Empfangen und begleiten Sie Ihre Gäste. Besucht Sie ein Kunde oder ein potenzieller Geschäftspartner in Ihren Räumlichkeiten, lassen Sie diese nicht allein durchs Haus irren. Nehmen Sie Ihre Gäste in Empfang und führen Sie diese zum Ort des Treffens. Begleiten Sie diese auch zur Tür nach Beendigung des Treffens.
  7. Stecken Sie die Visitenkarte nicht einfach in die Tasche. Üblicherweise werden bei Geschäftstreffen Visitenkarten ausgetauscht. Dabei ist es grob unhöflich, wenn Sie die Visitenkarte Ihres Gegenübers erhalten, diese ungesehen in die Tasche zu stecken. Nehmen Sie sich ein wenig Zeit diese zu studieren und verstauen Sie das Kärtchen sorgfältig in Ihren Unterlagen. Haben Sie Ihre eigene Visitenkarte nicht dabei, ist das nicht nur unprofessionell, Sie signalisieren damit auch, dass Sie kein Interesse an einem weiteren Austausch haben.
  8. Nehmen Sie bei Geschäftstreffen Anrufe nur in dringenden Fällen an. Wer bei einem Treffen mit einem Kunden oder Geschäftspartner ständig ans Telefon geht, zeigt damit, dass alles andere wichtiger ist, als die aktuelle Zusammenkunft. Klingelt das Mobiltelefon ständig, sorgt das auch für Unruhe und verhindert das Fortschreiten der Konversation. Auch als grob unhöflich gilt es das Smartphone demonstrativ auf dem Tisch zu platzieren. Seien Sie sich auch bewusst darüber, welchen Eindruck Ihr Klingelton erweckt.
  9. Sprechen Sie Ihren Gesprächspartner mit dem akademischen Titel an, sofern dieser einen führt. Zwar gibt es zahlreiche akademische Titel, doch in Deutschland, werden nur Träger eines Doktor- oder Professorentitels auch mit diesem angesprochen. Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. – wie soll man da noch wissen, wie die betreffende Person anzusprechen ist? Hier gilt: Verwenden Sie nur den höchsten Titel. Weglassen können Sie den Titel, wenn es Ihnen von Ihrem Gesprächspartner angeboten wird. Von sich aus sollten Sie das nicht tun.
  10. Wahren Sie auch in einer E-Mail die Höflichkeitsform. Eine E-Mail ist nicht so förmlich wie ein Brief. Doch trotzdem sollte man sich die Zeit für Höflichkeit nehmen. Steigen Sie nicht vorschnell auf das „Hallo“ um, sondern bleiben Sie bei „Sehr geehrte/r“. Verzichten Sie auf Abkürzungen, wie Mfg. Nur in der internen Kommunikationen können E-Mails auch formloser geschrieben werden.
  11. Seien Sie bei Meetings pünktlich. Wurde eine bestimmte Zeit für ein Meeting vereinbart, sollten Sie sich bereits fünf Minuten vorher in dem entsprechenden Raum einfinden. Es ist unhöflich Ihre Kollegen warten zu lassen. Zusätzlich verhindern Sie damit, dass Sie abgehetzt in ein Meeting stürmen, die Hälfte Ihrer Unterlagen vergessen oder vor lauter Eile stolpern. So ein Verhalten lässt Sie planlos, unvorbereitet und unprofessionell wirken.
  12. Duzen Sie nicht zu vorschnell. Das „Du“ wird immer vom Ranghöheren angeboten. Wird es Ihnen vom Chef auf einer Betriebsfeier unter Alkoholeinfluss angeboten, sollten Sie nur dabei bleiben, wenn er sich auch noch nach der Feierlichkeit daran erinnert.
  13. Bleiben Sie bei Komplimenten unverfänglich. Jeder wird gerne gelobt und fühlt sich geschmeichelt, wenn er Komplimente erhält. Rainer Brüderle demonstrierte eindrucksvoll, dass diese nach hinten losgehen können. Vor allem Männer sollten vorsichtig mit Komplimenten über das Aussehen einer Kollegin sein. Loben Sie stattdessen Leistungen und Charakterzüge.
  14. Bleiben Sie beim Smalltalk positiv. Beim lockeren Gespräch geht es nicht um tiefgründige Inhalte, sondern darum, einander kennenzulernen, Gemeinsamkeiten zu entdecken und die Basis für eine gute Beziehung zu legen. Das schaffen Sie nicht, wenn Sie nörgeln oder alles schlecht machen. Vermeiden Sie auch Themen, die zu Differenzen führen könnten, wie beispielsweise politische Debatten.
  15. Bietet Ihnen ein Geschäftspartner oder ein Kollege eine Mitfahrgelegenheit an, setzen Sie sich nicht auf die Rückbank. Nur, wenn Sie chauffiert werden oder in ein Taxi steigen, nehmen Sie Platz auf der Rückbank. Bei Geschäftspartnern und Kollegen gilt das als unhöflich und erschwert das Gespräch.

Quelle: www.karrierebibel.de

Business – Dresscode für Damen

Kleidung heißt Kompetenz.

Das klassische Stück des hochoffiziellen Business-Outfits ist das Kostüm. Genauso korrekt ist der Hosenanzug, und auch Kleider mit passender Jacke sind absolut angemessen. Bei allen gilt: Achten Sie auf die Rocklänge! Knieumspielend gilt als optimal, Mini-Röcke sind völlig indiskutabel und wadenlange umstritten.

Bei der halboffiziellen Businesskleidung ist die Auswahl selbstverständlich größer. Zusätzlich zu Kostüm oder Jackenkleid sind auch der klassische Hosenanzug, Kombinationen wie Blazer zu Rock oder Hose und Strickensembles eindeutig als korrekt anerkannt. Knieumspielende Rocklängen sind ideal.

Für beide Anlässe gibt es jedoch absolute Don´ts: tief ausgeschnittene Dekolletés, Oberteile mit Spaghettiträgern, durchsichtige Blusen oder Ähnliches. Wichtig ist die Passform der Büstenhalter: Die Körbchen sollten komplett geschnitten und keinesfalls zu eng sein. Auch Romantik in Form von wallenden Gewändern und Rüschenblusen sind tabu! Sie signalisieren Schutzbedürfnis, und damit kommen Sie im Beruf nicht weit.

Für die Farbauswahl gilt: je offizieller der Anlass, desto gedeckter die Farbe. Auffrischende Farbakzente beim hervorblitzenden Top, beim Halstuch, beim Gürtel usw. sind in den meisten Positionen und Situationen äußerst wünschenswert. Business – das geht nämlich auch flott und chic. Allzu schrille Farben sollten Sie jedoch vermeiden, da Ihr Gegenüber von diesen leicht auf einen „schrillen“ Charakter schließen könnte, und dagegen hilft auch der seriöseste graue Hosenanzug nichts.

Unser Tipp: Passende Kleidung ist in Führungspositionen Teil des Anforderungsprofils. Für den Umgang mit der eigenen Weiblichkeit gibt es eine ganz einfach Faustregel: weder verleugnen noch betonen!

Quelle:knigge2day.at

Manieren rund um die Kopfbedeckung

Benehmen rund um den Hut.

Breitkrempige Hüte werden eher tagsüber getragen und gegen Abend abgelegt.

Beim Betreten einer geschlossenen Räumlichkeiten nimmt man den Hut ab. Die Kopfbedeckung gehört bei Personen männlichen Geschlechts jedenfalls im christlichen Teil Europas, Amerikas und Australiens in geschlossenen Räumen nicht auf den Kopf. Das bedeutet also , betritt der Herr einen geschlossenen Raum, wird der Hut sofort gelüftet und bleibt so lange vom Kopf, bis der Hutträger wieder im Freien steht. Uniformträger wie zum Beispiel Offiziere, Polizisten oder Piloten nehmen ihre Mütze allerdings auch beim Betreten eines Raumes ab, wie die männlichen Hutträger.

  • Ausnahme: Die Frau kann die Kopfbedeckung immer aufbehalten. Generell gilt, die Dame muss es fast nie, es sei denn, sie hat den Hut als Kälteschutz aufgesetzt und geht in einen Raum, in welchem man ausführlich – etwa zu einem längeren Diner  sitzt. Dann legt auch die Dame ihren Hut ab und lässt ihn in der Garderobe hängen. Zu Stehpartys dagegen, zu Empfängen, zu Soirées, die durchaus auch im Raume stattfinden, zu Gottesdiensten, zum Beispiel bei Hochzeiten, wahlweise auch zum eher nicht stundenlangen Kaffee und zum Kurzbesuch bei Bekannten, darf, muss aber der Damenhut keineswegs, den Kopf der Damen weiter zieren.
  • Ausnahme: Kopfbedeckungen die den Arbeitsschutz dienen.

Kirchenbesuch: Nur bestimmte Religionen, vor allem die jüdische, schreiben dem Herrn in der Kirche eine Kopfbedeckung vor. In christlichen Kreisen ist es gerade umgekehrt. Selbst beim Gebet im Freien, etwa auf dem Friedhof, nimmt der kultivierte Herr seinen Hut ab, wenn es sich um eine christliche Andacht handelt.

 

Restaurantbesuch: Der Mann nimmt den Hut während des Essens in einem Restaurant ab (siehe Regel 2 „geschlossene Räumlichkeit“).

  • Ausnahme: Wenn der Hut zur Tracht gehört, behält ein Mann ihn auch am Tisch beim Essen auf.

Garderobe: Randlose Formen wie Bibi, Toque, Pillbox, Turban oder Haarschmuck passen je nach Ausarbeitung zur abendlichen Garderobe, genauso wie zur Tageskleidung.

Höflichkeitsgesten: Im Freien lüftet der Herr seinen Hut, sobald er jemanden grüßt. Diese Geste bedeutet Respekt vor dem anderen und wird unabhängig davon gezeigt, ob der andere nur mit einem leichten Kopfnicken, also ohne Handschlag begrüßt wird, oder ob die beiden Grüßenden stehen bleiben und sich die Hand geben. Differenzierter wird diese Höflichkeitsgeste bei Mützen gehandhabt. Der kultivierte Mann behandelt eine Schirmmütze, dazu gehört natürlich auch ein Baseballcap, genau so, wie einen Hut. Aber auch diese Regel enthält eine wichtige Ausnahme: Diese gilt für Träger von Uniformen. Der Uniformträger, also zum Beispiel der Offizier oder der Polizist oder der Pilot (falls dieser überhaupt eine Mütze trägt), behält seine Mütze beim Grüßen immer auf dem Kopf. Ausgenommen von jeglichem Abnehmzwang sind Träger von Pudelmützen, Baskenmützen, Skimützen und ähnlichen Kopfbedeckungen ohne Schirm und Krempe außerhalb von geschlossenen Räumen, und ausgenommen ist auch die Kippah der Juden. Diese kann von männlichen Juden immer getragen werden, auch jüdische Damen dürfen sie tragen. Und sie wird besonders gerade in den Fällen getragen, in denen Christen eher ihren Hut abnehmen wie in der Synagoge und beim Gebet, etwa vor dem Essen, und auf dem Friedhof. Die Kippah (Plural: Kippot) vermittelt die Verbindung des Menschen mit Gott.

Bei allen anderen Gelegenheiten bestimmt das persönliche Befinden des Hut- oder Mützenträgers über das Auf- oder Ablegen der Kopfbedeckung.

Fazit: Der feine Mann macht nichts falsch, wenn er im Zweifel den Hut abnimmt.

 

Quelle: hut-factory.com

 

Blumensprache

Die Blumensprache ist vielfältig und fast jede Blumenart hat ihre eigene Bedeutung und Symbolik. Die Bedeutung von Blumenarten ist wichtig, aber noch wichtiger ist die Geste an sich! Nichts ist schöner, als die Freude über ein unerwartetes Blumengeschenk von einem geliebten Menschen.
Die offizielle Blumensprache:

– Anemone: Verlass mich nicht!
– Amaryllis: Stolz
– Weißdorn: Hoffnung
– Aronstab: Höre auf deine Seele.
– Azalee: aufrichtige und scheue Liebe
– Begonie: herzliche Freundschaft
– Kornblume: Treue
– Rosenknospe: wachsende Liebe
– Kamelie: Beständigkeit und Bewunderung
– Glockenblume: Dankbarkeit
– Kapuzinerkresse: Begeisterung
– Geißblatt: freundschaftliche Verbundenheit
– Klatschmohn: Schwäche
– Chrysantheme: Ende einer Liebesgeschichte
– Dahlie: in Dankbarkeit
– Rittersporn: Untreue
– Wilde Rose: Glück vergeht zu schnell.
– Fuchsie: Leidenschaftliche Liebe
– Geranie: Ich freue mich, dass du da bist.
– Gardenie: Aufrichtigkeit
– Hortensie: Lass mich hoffen.
– Iris: gute Neuigkeiten
– Hyazinthe: Süße, Weichheit
– Jasmin: Aufmerksamkeit
– Lavendel: Anstand und Zärtlichkeit
– Efeu: Freundschaft und Zuneigung
– Flieder: Gefühl und Naivität
– Lilie: Reinheit
– Margerite: scheue Liebe
– Mimose: Sicherheit, platonische Liebe
– Maiglöckchen: Rückkehr des Glücks
– Vergissmeinnicht: Treue
– Narzisse: Selbstsucht, Gleichgültigkeit
– Nelke: Freiheit
– Orangenbaum: Jungfräulichkeit, Reinheit
– Orchidee: Inbrunst, Vornehmheit
– Brennnessel: Grausamkeit, Bosheit
– Tausendschön: Du bist schön, Zuneigung
– Mohnblume: Traum, Schlaf
– Stiefmütterchen: Denk an mich.
– Immergrün: Heimweh, Schwermut
– Pfingstrose: Aufrichtigkeit
– Wicke: Eleganz, Vornehmheit
– Primel: Jugend, wachsende Liebe
– Ranunkel: Verführung, Charme, Bezauberung
– Rote Rose: Leidenschaft, feurige Liebe
– Weiße Rose: Reinheit
– Gelbe Rose: Eifersucht, Untreue
– Rosa Rose: Liebe
– Rhododendron: Du bist die Schönste, Eleganz
– Ringelblume: Eifersucht
– Sonnenblume: Hochmut, Stolz
– Klee: Ungewissheit, Kummer
– Tulpe: Liebeserklärung, Aufrichtigkeit
– Veilchen: zarte Anmut, Bescheidenheit

Die meisten Blumen haben in der Blumensprache eine positive Bedeutung. Und dennoch gibt es einige wenige Ausnahmen. Auch die Kombination mit Farben wie Gelb haben in der Blumensprache eher negative Assoziationen.

 

Quelle: www.euroflorist.de

No-go zum Valentinstag

Die Tradition des Valentinstags als Tag der Liebe geht schon bis in die Zeit der Antike zurück und hat für die meisten verliebten Paare eine große Bedeutung. Daher wird die Liebe, Zuneigung und Wertschätzung zum Partners oder der Partnerin traditionell durch eine kleine Aufmerksamkeiten und Geschenke zum Ausdruck gebracht. Doch gibt es einige No-gos, die möglichst vermieden werden sollten, denn einige Dinge kommen bei Frauen und Männern nicht besonders gut an und können den Valentinstag statt zum Tag der Liebe in einen Tag der Unstimmigkeiten und des Streits verwandeln.

Die Tradition des Valentinstags geht auf den Bischof Valentin von Terni zurückgeführt. Er lebte im dritten Jahrhundert nach Christus und traute laut der Überlieferung die Brautpaare in seiner Bischofstadt Terni. Darunter befanden sich auch einige Soldaten, die laut kaiserlichem Befehl eigentlich unverheiratet bleiben mussten. Laut der der Überlieferung schenkt Bischof Valentin den getrauten Paaren Blumen aus dem eigenen Garten und die von ihm geschlossenen Ehen sollen angeblich besonders glücklich gewesen sein.

Blumengeschenke gelten daher als die ursprünglichen und traditionellen Geschenke zum Valentinstag. Dennoch sollten auch bei einem Blumengeschenk einige Dinge beachtet werden, damit das Geschenk auch die gewünschte Wirkung zeigt. Traditionell gelten rote Rosen als die klassischen Blumen zum Valentinstag. Rote Rosen sind ein Ausdruck der Liebe und sind daher zum Valentinstag immer passend. Selbstverständlich können auch andere Blumensorten geschenkt werden. Doch erwartet die Partnerin ein Geschenk zum Valentinstag als Zeichen der Liebe kann ein bunter Blumenstrauß unter Umständen auch zu Enttäuschungen führen. Männer sind meist nicht so begeistert von einem Blumengeschenk wie es die Frauen sind. Wer nicht hundertprozentig weiß, dass der Liebste sich über einen Blumenstrauß freut, sollte ihm lieber eine andere kleine Aufmerksamkeit schenken. Männer sind grundsätzlich eher für „echte Männergeschenke“ zu begeistern und freuen sich meist weitaus mehr über eine Kleinigkeit, passend zu ihrem Hobby, als über einen Strauß roter Rosen.

Ein absolutes No-go sind jedoch lieblos gebundene Sträuße, wie es sie etwa an Tankstellen oder im Supermarkt zu kaufen gibt. Wenn schon ein Valentinsgeschenk in Form von Blumen überreicht werden soll, dann sollte es unbedingt ein hochwertiger Strauß vom Floristen sein.

Andere Valentinsgeschenke für Ihn und Sie

Schon lange werden zum Valentinstag nicht mehr ausschließlich nur Blumen verschenkt. Heutzutage schenken sich beide gegenseitig kleine oder auch größere Aufmerksamkeiten, um sich so der gegenseitigen Liebe zu versichern. Ein gemeinsames Essen gehört für viele genau wie die roten Rosen für die Frau zum Valentinstag unwiderruflich dazu. Doch auch beim Essen gibt es ein paar Regeln, die beachtet werden sollten. So gehört etwa eine Einladung ins nächste Schnellrestaurant zu den absoluten No-gos zum Valentinstag. Bei der Wahl des Restaurants sollten grundsätzlich die kulinarischen Vorlieben des Paares berücksichtigt werden, doch sollte ein Valentinsessen auf jeden Fall immer etwas Besonderes sein und in einem gemütlichen und romantischen Ambiente stattfinden. Auch bei selbstgebastelten Geschenken heißt es aufpassen. Männer und Frauen freuen sich sicherlich über ein selbsthergestelltes Geschenk, sofern es etwas Besonderes und ganz Individuelles ist. No-go bei Frauen und Männern sind jedoch selbstgestickte Schals oder Socken oder auch selbstgebastelte Dekorationsgegenstände. Sollen es zum Valentinstag selbst hergestellte Geschenke sein, sollten diese wirklich originell und persönlich sein und die gemeinsame Liebe damit zum Ausdruck bringen.

Ein absolutes No-go für sie und ihn sind „Liebesratgeber“. Niemand freut sich über einen Beziehungsratgeber zum Tag der Liebe. Schnell kann es statt der romantischen Stimmung zu Vorwürfen oder gar einem Streit führen, wenn der oder die Liebste ausgerechnet am Tag der Liebe mit einem solchen Ratgeber überrascht wird.

Zum Valentinstag gibt es natürlich zahlreiche Geschenkmöglichkeiten. Dabei gibt es auch spezielle Dinge, die als Geschenk für die Frau oder als typisches Männergeschenk einfach ein No-go sind.

No-go-Geschenke für Frauen

Bei allen Valentinsgeschenken für die Frau sollte ein besonderes Augenmerk auf die Romantik gelegt werden. Allgemein sollten alle Valentinsgeschenke immer persönlich und originell sein. Schmuck ist grundsätzlich ein Valentinsgeschenk, das allen Frauen viel Freude bereitet. Doch auch beim Schmuck gilt die Devise: es soll schon etwas ganz Besonderes sein. Modeschmuck ist daher ein No-go zum Valentinstag.

Auch Parfum und Beauty-Produkte sind beliebte Geschenke für sie zum Valentinstag. Bei der Wahl des Parfums ist es immer ratsam ihren Geschmack gut zu kennen, damit der ausgewählte Duft zu ihr passt und ihr auch gefällt. Ein No-go sind Noname-Produkte, bei denen noch nicht einmal eine Duftprobe genommen werden kann. Ebenso verhält es sich bei der Auswahl von anderen Beauty-Produkten. Absolut unpassend und damit ein No-go sin Anti-Falten- und Cellulite-Cremes. Keine Frau möchte ausgerechnet am Valentinstag an Alterserscheinungen und Schönheitsmängel erinnert werden.

Küchen- und Haushaltsgeräte sind ebenfalls ein No-go zum Valentinstag. So praktisch sie auch sein mögen – zum Valentinstag wünscht sie sich eine Aufmerksamkeit, die ganz auf ihre Person und Persönlichkeit bezogen ist und keinesfalls ein praktisches Hilfsmittel zur Erleichterung in Küche und Haushalt. Küchen- und Haushaltsgeräte kommen ausschließlich dann als Valentinsgeschenk in Frage, wenn sie beispielsweise eine begeisterte Köchin ist und sich schon immer ein bestimmtes Utensil gewünscht hat.

No-go Valentinsgeschenke für ihn

Kleine Kuscheltiere werden immer wieder zum Valentinstag verschenkt. Dabei sollte man damit eher sparsam und vorsichtig sein. Noch längst nicht jede Frau freut sich über ein Kuscheltier zum Valentinstag. Bei Männern aber sind sie meist ein absolutes No-go.

Auch die sogenannte SOS-Geschenke (Socken, Oberhemden und Slips) sind bei Männern nicht sonderlich beliebt. Egal ob zu Weihnachten, zum Geburtstag oder zum Valentinstag zeugen SOS-Geschenke von Einfallslosigkeit und sind daher kein Zeichen der Liebe und Wertschätzung für ihn. Ganz tabu sind Unterhosen, die schon in den Bereich der Scherzartikel fallen. Können diese vielleicht an anderen Tagen und zu anderen Gelegenheiten durchaus für Belustigung sorgen, wird ein solches Geschenk zum Valentinstag von den meisten Männern sehr schlecht aufgenommen. Womöglich fühlt er sich sogar in seiner Männlichkeit verletzt und der Valentinstag wird statt eines romantischen Tages der Liebe zum Streittag.

Pflegeartikel wie Rasierschaum, Duschgel oder Deodorant sind ebenfalls No-go Geschenke zum Valentinstag, denn sie signalisieren eher den Wunsch der Partnerin nach einem gepflegteren Mann. Mag er indes gerne Parfum oder Aftershave kann dies durchaus ein angemessenes Geschenk sein, wenn dabei seine persönlichen Vorlieben berücksichtigt werden.

 

Quelle: valentienstaggeschenke.org

 

Abstand halten

Kein gut gemeintes „Vergreifen“ an Kranken und Behinderten

Jeder Mensch braucht einen Schutzwall um sich herum. Experten zufolge sind es rund sechzig Zentimeter im Radius. Ein nicht wahrnehmbarer Kreis, in den nur die engsten Mitmenschen eindringen dürfen. Daher sollte man einen behinderten Menschen z.B. am Zebrastreifen nicht einfach ohne Vorwarnung beim Arm nehmen oder sich an dessen Rollstuhl vergreifen, ohne ihn vorher gefragt zu haben, ob ihm das recht ist.

Quelle: Umrechnung.org

„Frohes neues Jahr“

Wie lange muss ich ein „Frohes neues Jahr“ wünschen?

Es ist der häufigste Satz, der ab 0 Uhr in der Silvesternacht fällt: Frohes neues Jahr! Und auch, wenn der Neujahrskater am 1. und 2. Januar nachgelassen hat, ersetzt ein lässiges Frohes Neues noch das Hallo oder Guten Tag.

Aber wann ist es eigentlich damit vorbei? Wie lange muss ich ein frohes neues Jahr wünschen?

Antwort: So lange, wie Sie selbst es für angemessen ansehen – eine klare Regel gibt es nicht!

Benimm-Experten raten jedoch:  „Bis zum 6. Januar, dem Fest Heilige Drei Könige, ist der Wunsch durchaus in Ordnung. Ab dem 10. Januar sollte man aber eher darauf verzichten.“ Denn dann sind die meisten Menschen geistig längst im neuen Jahr angekommen.

 

Quelle: Ratgeber bild.de

Welches Weihnachtsgeschenk für welchen Beruf?

Sie machen gerne anderen eine Freude und drücken ihre Dankbarkeit für Briefträger, Müllmänner und Co. zur Weihnachtszeit mit einer kleinen Aufmerksamkeit aus.

Dabei stellt sich jedoch die Frage, wie viel Geld ausgegeben werden sollte oder welches Geschenk sich für wen eignet. Üblich sind Geschenke im Wert von fünf bis zehn Euro.

Hier finden Sie einige Tipps:

Briefträger, Paketbote, Zeitungsträger

Hier sind bis zu zehn Euro angemessen. Ansonsten gerne auch Kaffee, Wein oder Gebäck.

Stammfriseur

Fünf bis zehn Euro Trinkgeld für den Stammfriseur dürfen es an Weihnachten gerne sein. Aber auch Kuchen oder ein Strauß Blumen eignen sich super.

Müllabfuhr

Achtung: Sind die Müllmänner bei der Stadt angestellt, dürfen Sie kein Bargeld annehmen. Das gilt für alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes, wie zum Beispiel Kindergärtner/innen oder Pfleger.

Sachgeschenke und Gutscheine sind aber erlaubt – bis 15 Euro.

Stammbusfahrer / -Taxifahrer

Eine Schachtel Pralinen, Schokolade oder Ähnliches sind hier eine gute Idee.

Arztpraxis

Schenken Sie am besten Pralinen, Kekse, eine Flasche Wein oder Sekt.

Putzfrau

Zehn bis zwanzig Euro sind hier angemessen. Ansonsten gerne Süßes oder eine Flasche Wein.

Hausmeister

Bis zu zehn Euro oder eine Flasche Wein sind angemessen.

Kleine Gesten

Vollkommen kostenlos ist es hingegen, seinen Mitmenschen einfach mal ein Lächeln zu schenken  oder Danke zu sagen –  darüber freut sich wirklich jeder.

 

Quelle: ffh.de

Weihnachtspost

Ein Ritual, das in jedem Unternehmen vor Weihnachten auf der Tagesordnung steht: Den Kunden, Geschäftspartnern und freien Mitarbeitern ein Dankeschön sagen durch liebe Weihnachtsgrüße. Damit Ihre geschäftliche Weihnachtspost jedoch auch beim Empfänger Freude auslöst, sollten Sie bei Ihren geschäftlichen Weihnachtskarten 7 Business-Knigge-Tipps beherzigen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 1: Per Post versenden

Trotz Internet, E-Brief und E-Mails sollten Sie Ihre geschäftlichen Weihnachtsgrüße per Post schicken, um zu vermeiden, dass Ihre Weihnachtskarten nicht als SPAM eingeordnet werden. Versenden Sie Ihre geschäftliche Weihnachtspost rechtzeitig: 10 bis 14 Tage vor dem eigentlichen Weihnachtsfest sollten diese beim Empfänger eintreffen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 2: Einige persönliche Zeilen sind gefordert

Weihnachtskarten mit dem Aufdruck „Frohe Weihnachten“ verführen dazu, diese einfach auf der Innenseite zu unterschreiben. Doch bloß eine Unterschrift vorzufinden, wird den Empfänger wenig begeistern. Deshalb fügen Sie einige persönliche Worte und seien es bloß Wünsche für die Feiertage hinzu.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 3: Eine vertrautere Anrede darf es ein

Statt dem förmlichen „Sehr geehrter Herr/sehr geehrte Frau“  können Sie Ihre geschäftlichen Weihnachtsgrüße gerne mit „Lieber Herr .. / Liebe Frau .. “ beginnen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 4: Handschriftlich ist jetzt ein Muss

Wollen Sie viele geschäftliche Weihnachtskarten versenden, teilen Sie das Schreiben der Weihnachtskarten auf mehrere Tage auf. Sollte dies dennoch zeitlich eng werden, gilt eins: Die Anrede, die Grüße sowie Ihre Unterschrift sollten per Hand geschrieben werden.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 5: Werbung ist jetzt tabu

Werbung für ein neues Produkt oder eine besondere Dienstleistung haben in der geschäftlichen Weihnachtspost nichts verloren. Die lieben Grüße und das Dankeschön an Ihre Kunden und Geschäftspartner sind die beste Werbung für Ihr Unternehmen.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 6: Besser eine Weihnachtskarte

Briefe mit Weihnachtsgrüßen sollten Sie nur dann einsetzen, wenn Sie wirklich einen DIN-A4-Brief füllen können. Denn ein Weihnachtsbrief, der nur aus Anrede, einigen Grußworten und Ihrer Unterschrift besteht, wirkt nichtssagend.

Weihnachtspost-Knigge-Tipp Nr. 7: Keine Fensterbriefhüllen oder Adressaufkleber

Die Adresse sollte auf den Umschlag per Hand notiert werden. Dies unterstreicht die persönliche Note. Verwenden Sie auch statt der Unternehmensfrankiermaschine für Ihre geschäftlichen Weihnachtskarten lieber Sonderbriefmarken, um so den Eindruck der „Geschäftswerbung“ zu unterbinden.

Quelle: business-netz.com

Vorsicht, Weihnachtsfeier!

Mit den Kollegen so richtig einen draufmachen? Bei den meisten Weihnachtsfeiern keine gute Idee. Denn hier lauern Fettnäpfchen, die schnell zum Karrierekiller werden können

Von wegen ungezwungenes Beisammensein: Bei Weihnachtsfeiern mit Chef und Kollegen bleiben kniffelige Situationen nicht aus. Kein Wunder, dass im schlimmsten Fall das Waten in den zahlreichen Fettnäpfchen sogar den Job kosten kann. Denn was als fröhliche Kollegenrunde bei der internen Feier oder einem offiziellen Abschlussessen beginnt, kann schnell zum Bumerang werden: Wenn der Alkohol nicht nur die Zunge löst, sondern auch noch die Sitten lockert. Dabei reicht oft schon der fatale Impuls, jetzt allen endlich mal „richtig die Meinung zu sagen“. Oder die Verbrüderung mit der niedlichen Praktikantin zu weit zu treiben.

Je nachdem, wie formell in der Firma sonst miteinander umgegangen wird, können aber auch Fragen wie: „Darf ich Alkohol verlangen, wenn mein Chef nur Wasser trinkt?“, „Wie oft darf ich zum Büffet?“ oder „Was heißt ‚business casual‘?“ manchen Mitarbeiter verunsichern. Dabei ist das richtige Verhalten bei solchen Gelegenheiten gar nicht so schwierig.

Im Grund gilt auch das, was unterm Jahr gelten sollte: Respektieren Sie Ihre Kollegen – und deren Meinungen. Seien Sie nett zueinander. Und meiden Sie alles, was Sie aus der Rolle fallen lässt: Wer also weiß, dass er nach dem fünften Bier anzüglich wird, sollte spätestens bei Bier Nummer vier auf Cola umsteigen. Überlegen Sie schon vorher, wie Sie von der Feier wegkommen. Planen Sie rechtzeitig Fahr- oder Taxigemeinschaften. Und verwechseln Sie um Himmels Willen eine Firmenfeier nicht mit einem privaten Fest.

Denn Kollegen und Chefs beobachten Sie schärfer als Sie glauben! Gleichgültig, ob Sie einen zuviel gekippt haben, der Praktikantin aus der Buchhaltung an den Hintern gefasst haben – oder zu vorgerückter Stunde den Chef duzen – dies alles wird mit gnadenloser Sicherheit registriert. Und weil tatsächlich nicht alle so eine Feier gleichzeitig verlassen, bieten Sie damit auch noch während der kommenden Tage ein dankbares Gesprächsthema für den „Flurfunk“.

Sie können die Weihnachtsfeier aber auch als Karrierekick benutzen: Wo und wann sonst ist die starre Firmenhierarchie so gelockert? Endlich kann man auch mit Vorstand oder Geschäftsleitung plaudern. Wer sich vor zu viel offensichtlichem Schleimen hütet und stattdessen als guter Zuhörer entpuppt, hat so die Chance, sich als „überaus interessanter Gesprächspartner“ zu profilieren.

Nicht gleich jedes „Du“ für bare Münze nehmen

Und noch etwas: „Ich bin der Florian!“ – Verbrüderungen dieser Art kommen auf jedem Fest vor. Auch wenn Sie zu später Stunde nichts dabei fanden, sollten Sie nicht gleich jedes „Du“ für bare Münze nehmen. Viele Duzfreundschaften werden von den Beteiligten am nächsten Tag stillschweigend begraben – und man macht einfach beim „Sie“ weiter. Warten Sie also erst einmal ab – insbesondere, wenn Ihr Chef Ihnen das „Du“ angeboten hat.

Das größte Fettnäpfchen bei Weihnachtsfeiern bleibt aber, gar nicht erst hinzugehen. Das kann bei Chefs und Kollegen leicht den Eindruck von Arroganz hinterlassen. Also: Gehen Sie hin, feiern Sie, haben Sie Spaß – und vergessen Sie nicht, dass Sie alle Menschen am nächsten Morgen wiedersehen – und dann weiter mit ihnen arbeiten sollen.

Fettnäpfchen Alkohol

„Einer geht noch!“: Auf jeder Weihnachtsfeier ist Alkohol die Nummer eins auf der Gefahrenskala, denn hier fließt er meist kostenlos und überreichlich. Leider lockert Alkohol nicht nur die Zunge, sondern auch die Selbstkontrolle. Außerdem verändern schon ein paar Drinks die Selbstwahrnehmung und die Körpersprache – und dies selten zum Vorteil der Betroffenen.

Beleidigung kann zur fristlosen Kündigung führen

Deswegen der Rat: bloß kein übermäßiger Alkoholkonsum! Diese Warnung gilt natürlich für Mitarbeiter und Chefs gleichermaßen. Immerhin riskieren Sie schnell einen Eklat, wenn Sie sich unter dem enthemmenden Einfluss von Bier, Wein und Punsch zu unbedachten Ãußerungen oder hemmungslosem Flirten hinreißen lassen. Auch wenn Sie nach vier Glühwein mit Schuss glauben, Sie hätten einen Hüftschwung wie Shakira, probieren Sie es bitte nicht aus. Beleidigungen gegen Vorgesetzte können sogar zur fristlosen Kündigung führen, gleiches gilt natürlich auch bei sexueller Belästigung.

Als Problem könnte sich ein vom angetrunkenen Chef angebotenes Du erweisen. Wollen Sie sicher gehen, dass dies wirklich ernst gemeint war, sollten Sie am nächsten Tag im Umgang mit dem Chef erst einmal abwarten, wie er Sie anspricht. Lässt dies keine Rückschlüsse zu, können Sie ja wieder zum „Sie“ übergehen. Ihr Chef wird Sie schon daran erinnern, dass jetzt das „Du“ ansteht – wenn er es am Vorabend auch so gemeint hat. Alles andere ist eine gefährliche Falle.

Rückfahrt nicht vergessen

Wer bei den Weihnachtsfeiern auf Alkohol nicht verzichten will, sollte auch rechtzeitig an den Nachhauseweg denken. Am besten lässt man sich von einem Angehörigen abholen, bildet eine Fahrgemeinschaft oder nutzt ein Taxi oder die Öffentlichen Verkehrsmittel. 20 Euro für eine Taxiheimfahrt sind mit Sicherheit eine gute Investition, wenn man bedenkt, dass eine Trunkenheitsfahrt nicht nur den Führerschein und ein Monatsgehalt, sondern unter Umständen auch den Arbeitsplatz kosten kann. Nicht unterschätzen sollte man auch eine Fahrt am Tag nach der Feier. Oft ist nach vorangegangenem Alkoholgenuss der Blutalkoholspiegel vom Körper noch nicht ganz abgebaut. Als Richtwert gilt, dass durchschnittlich 0,1 Promille in der Stunde abgebaut werden. Nicht selten reicht der Restalkohol für einen Führerscheinverlust aus.

Fettnäpfchen Büroflirt

Schätzungen zufolge lernt sich mehr als die Hälfte aller Paare über den Job kennen. Kein Wunder – immerhin verbringt man mittlerweile ja mehr Zeit am Arbeitsplatz als mit dem Freundeskreis. Gegen einen netten Flirt haben deshalb auch die meisten Chefs nichts einzuwenden. Ernster wird es, wenn die Grenze zur dummen Anmache oder sexuellen Belästigung überschritten wird. Ein Flirt ist also erlaubt – mehr aber auch nicht. Absolutes Tabu ist, nach hemmungslosem Trinken den Eroberer zu markieren. Gleiches gilt für Frauen: Eine angetrunkene Betriebsnudel sollte sich keinerlei Illusionen hingeben, was am folgenden Tag über sie verbreitet wird. Halten Sie sich beim Trinken also zurück – so wissen Sie wenigstens, was Sie tun.

Hände weg von Untergebenen

Ebenso wenig empfehlenswert: Das Knutschen in vermeintlich stillen Ecken – es ist wirklich überraschend, wer gerade dann vorbei kommt, wenn Sie es am wenigsten erwarten. Absolutes „Geht-gar-nicht“: Herummachen mit Untergebenen, womöglich sogar mit Praktikanten oder Azubis. Wenn man sich wirklich in ein nettes Gegenüber verliebt hat, sollte man besser diskret ein Treffen in den nächsten Tagen vereinbaren – fernab aller Kollegen.

 

Fettnäpfchen Kleidung

Häufig ist die Weihnachtsfeier ein Anlass, mit dem sich Firmen für die Leistung und Einsatzbereitschaft der Belegschaft bedanken wollen. Dass man eine solche Einladung zu schätzen weiß, sollte deshalb auch in einer entsprechenden Kleidung zum Ausdruck gebracht werden. Von einem durchsichtigen Fummel oder der Mickey-Mouse-Krawatte ist in der Regel abzuraten. Understatement ist hingegen Trumpf: Nicht das Kleid oder der flippige Anzug sollte nach dem Fest in Erinnerung bleiben, sondern man selbst als Person.

Partykleidung ist deshalb bei Betriebs-Weihnachtsfeiern genauso unangemessen wie schmuddeliger Räuberzivil. Am sichersten fahren Sie mit der im Betrieb üblichen Business-Kleidung – auch „smart casual“ genannt. Frauen können sie mit einem extravaganten Schmuckstück und stärkerem Make-up gerne „aufmotzen“, bei den Herren kann später das Jackett fallen. Wer neu in einer Firma ist: Besser nachfragen. Mit der Masse schwimmen kann manchmal die einfachste Lösung sein.

Fettnäpfchen Manieren

Am Anfang steht der Gruß: Beim Eintreffen sollte deshalb in der Regel zuerst der Gastgeber – meist der Chef oder die Chefin – begrüßt werden. Dann jene, mit denen man sich gut versteht. Die richtige Begrüßungsform ist in unseren Breiten meist der Handschlag. Küsschen sind bei Betriebs-Weihnachtsfeiern fehl am Platz.

Auch wenn der Rahmen bei einer Betriebsfeier locker ist, auf gute Tischmanieren zu achten ist eine Selbstverständlichkeit: Das Büfett wird allein vom Gastgeber eröffnet. Sich vorher zu bedienen, gilt als unfein. Bei den Portionen ist Augenmaß gefragt. Nicht den Teller bis oben voll packen, das sieht gierig aus. Stattdessen sollte man lieber mehrfach zum Büfett gehen, das lässt sich dann möglicherweise auch gleich mit einem netten Gespräch verbinden.

Wer nicht sicher ist, ob er es wegen der langen Reden bis zur Büfett-Eröffnung aushält, sollte vorher zu Hause eine Kleinigkeit essen.

Wenn bei Tisch die Kontaktlinse verrutscht, man von einem Hustenanfall heimgesucht wird oder eine Gräte im Hals stecken bleibt, sollte man mit einer knappen Entschuldigung die Toilette aufsuchen. Fallen Serviette oder Besteck herunter, auf keinen Fall unter den Tisch krabbeln, sondern den Kellner um Ersatz bitten.

Kippt das Glas samt Inhalt um, heißt es Ruhe bewahren. Sofern der Ober nicht sofort reagiert, legt man die eigene Serviette auf die Lache. Wenn der Rotwein auf der Kleidung des Nachbarn landet, bietet man die Serviette als erste Schadensbegrenzung an – auf keinen Fall aber selbst auf Fleck und Kleidung des Opfers herumrubbeln. Eine sofortige Entschuldigung versteht sich von selbst. Ein Angebot für die Reinigung aufzukommen, schadet auch nicht.

 Fettnäpfchen Gesprächsthemen

Smalltalk dient entweder dem ersten gegenseitigen Abtasten, dem Herstellen einer positiven Gesprächsatmosphäre, bevor man etwa bei einer geschäftlichen Besprechung zum „eigentlichen“ Gesprächsthema übergeht, oder aber dem unverfänglichen Zeitvertreib bei informellen Anlässen.

Oberste Regel bei der Weihnachtsfeier – aber auch bei jedem anderen geselligen Beisammensein im Büro – ist daher: Themen aus dem Geschäftsalltag sollten im Hintergrund bleiben. Immerhin wollen alle Beteiligten Spaß haben, Gespräche über den Arbeitsalltag können da ziemlich öde sein. Auch auf Floskeln und Indiskretionen sollten Sie verzichten.

Über Kinder und Hobbys zu sprechen, ist eine Sache, über Eheprobleme oder die letzten Party- und Alkoholexzesse, eine andere. Grundsätzlich gilt: Ein großes Mitteilungsbedürfnis kann leicht als Schwatzhaftigkeit ausgelegt werden. Wer mit wem (oder gegen wen), warum und wie lange können Sie mit Ihrer besten Freundin oder einem Kumpel diskutieren. Im Job – besonders bei wahrscheinlich ständig wechselnden Allianzen – können sich solche Gespräche schnell als Bumerang erweisen. Gar nicht erst dran denken: Gespräche mit dem Chef über die eigenen Karriereaussichten.

Tragen Sie lieber aktiv zum Erfolg des Festes bei: Plaudern Sie, erzählen Sie harmlose Anekdoten, sprechen Sie über neue Kinofilme, das geplante Weihnachtsessen oder den bevorstehenden Winterurlaub.

Quelle: stern.de/Karin Spitra